Muzik: Benzinpreistreiberei: Autofahrer könnten aus Protest teure Markentankstellen meiden

Benzinpreistreiberei an den Zapfsäulen mittels staatlicher Verordnung stoppen

St. Pölten, (SPI) - Alle Jahre wieder steigen mit zunehmenden Frühlingstemperaturen auch die Preise an den österreichischen Zapfsäulen. Vor Ostern, Pfingsten und den Sommermonaten verstärkt sich dieser Aufwärtstrend noch zusätzlich. "Dieses alljährlich saisonal auftretende Benzinpreiserhöhungsphänomen ist durch nichts zu rechtfertigen. Gerade jetzt, wo die Ölpreise am internationalen Markt sinken, steigen die Treibstoffpreise neuerlich an, was Herrn und Frau Österreicher mittlerweile die höchsten Benzinpreise Europas beschert. Die Ölmultis üben sich in fadenscheinigen Argumentationen, die gebetsmühlenartig aufgewärmt werden. Dieser unverschämten Benzinpreistreiberei kann nur mittels einer staatlichen Verordnung beigekommen werden. VP-Wirtschaftsminister Bartenstein ist dringend aufgefordert zu handeln", meldet sich der SPNÖ-Verkehrssprecher, LAbg. Hans Muzik, zu Wort. ****

Zusätzlich kann man allen Autofahrern nur empfehlen, bei Diskonttankstellen zu tanken. Die Autofahrer sollen mit aller Deutlichkeit durch ihr bewusstes "Tankverhalten" demonstrieren, dass sie nicht länger gewillt sind, die unverschämte Preispolitik der Mineralölkonzerne mitzutragen. Noch wehrt sich die Bundesregierung unter fadenscheinigen Argumenten gegen eine amtliche Preisregelung und Finanzminister Grasser freut sich über ein zusätzliches steuerliches Körberlgeld, das freilich der Autofahrer zu löhnen hat. Dieses Triumvirat ‚Bartenstein-Grasser-Ölmultis‘ zieht den Autofahrern nun seit Monaten das Geld aus der Tasche, ohne das auch nur ansatzweise die Interessen der Autofahrer und der Hunderttausenden Pendler gehört werden. "Einmal mehr ist die Erhöhung des Kilometergeldes - von 4,90 auf zumindest 5,50 Schilling - sowie die Erhöhung der Pendlerpauschalen um mindestens 20 Prozent einzufordern. Mehr als notwendig erscheint ebenso die Einführung eines amtlichen Preisregelungsverfahrens sowie Untersuchungen über Kartellbildung und Preisabsprachen in der Mineralölwirtschaft", so der SPNÖ-Verkehrssprecher.
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