Haubner begrüßt tschechisch-österreichisches Gipfeltreffen zu Temelin

Österreichische Position nicht aufweichen

Wien, 2001-05-07 (fpd) - "Ein Beibehalten der klaren österreichischen Position in Sachen Temelin" forderte heute Oberösterreichs Umwelt-Landesrätin Ursula Haubner angesichts des bevorstehenden Treffens zwischen Umweltminister Molterer und dem tschechischen Vizepremier Kavan. "Minister Molterer muß in Prag deutlich zu verstehen geben, daß die vorliegende UVP-Dokumentation aus unserer Sicht nicht annehmbar ist und nicht dem Melker Übereinkommen entspricht." Haubner begrüßte dieses tschechisch-österreichische Gipfeltreffen, "das angesichts der langen Liste von Pannen längst überfällig ist." ****

Für Oberösterreich komme keine Nachbesserung der UVP-Dokumentation in Frage, sondern nur eine Neuvorlage, erinnerte Haubner. "Tschechien muß endlich eine umfassende UVP - die auch die Null-Variante und die Behandlung schwerer Unfälle beinhaltet - vorlegen." Tatsache sei, so Haubner, daß in Tschechien kein Bedarf an dem von Temelin produzierten Strom bestehe und genügend Überkapazitäten vorhanden sind.

Abschließend forderte Haubner Molterer auf, "die Interessen der besorgten österreichischen Bevölkerung in Prag zu vertreten. Dazu gehört auch die Junktimierung von Temelin mit den Beitrittsverhandlungen. Solange die Sicherheit von Temelin nicht endgültig geklärt ist, kann es keinen Abschluß des Energiekapitels und somit keinen EU-Beitritt Tschechiens geben."
(Schluß)

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