"Stammdatenserver" für Installateurbranche ab 2002

EU-weiter Technologievorsprung für heimische Installateure

Wien (PWK340) - Mit einem einzigartigen EDV-Projekt, das ab Jahresbeginn 2002 alle Artikel-Stammdaten der österreichischen Sanitär- und Heizungsbranche vereinheitlicht, wird den heimischen Installateuren ein europaweiter Technologievorsprung verschafft. "Stammdatenserver" (SDS) heißt das Zauberwort, und allein der Umstand, dass der Sanitär-Großhandelsverband dazu einen eigenen Verein "Interessengemeinschaft Neue Medien" gegründet hat, zeigt, welche Bedeutung man dieser business-to-business-Maßnahme beimisst. Beteiligt daran sind auch die Sanitärindustrie (ASI) sowie die Bundesinnung Sanitär- , Heizungs-, Lüftungstechnik, deren Bundesinnungsmeister Wilfried Kugler von den Vorzügen des SDS richtiggehend schwärmt: "Das ist eine im EDV-Zeitalter wesentliche Hilfe für unsere 2.400 Installateur-Fachbetriebe und sichert auch ihre Existenz ab."

Konkret handelt es sich beim SDS nicht um ein EDV-Programm im herkömmlichen Sinn, sondern um eine Datenplattform, die einen normierten Austausch von Artikeldaten (Format EDITEC) ermöglichen soll. Diese Vereinheitlichung von Artikel-Stammdaten ist dann die Grundlage für alle Projekte zur Datenverarbeitung in automatisierter oder elektronischer Form, wie z.B. E-Commerce, Branchensoftware, Lagerbewirtschaftung mit Stichcodes, Planungssysteme, Internet-Kataloge, etc. SDS ist "der erste Schritt auf dem Weg zu einer durchgängigen Logistikkette" von der Produktion bis zum Installateur und von jeder Vertriebsstufe optimal zu nutzen.

"Der Nutzen für den Installateur ist groß," so Bundesinnungsmeister Kugler: "Bisher musste jeder Unternehmer die immer größere Fülle und Vielfalt an Artikeln und Zusatzinformationen wie Strichzeichnungen und Bilder aus der jeweiligen Branchensoftware selbst aufbereiten. Es ist eine enorme Arbeitserleichterung mit Zeit- und Kostenersparnis, wenn künftig alle Daten der Industrie vereinheitlicht sind und gleichen Standards entsprechen, es ist wie ein großer EDV-Katalog." Und einen Nutzen davon hat sogar jener Installateur, der noch nicht direkt auf die Daten des SDS zugreifen kann", schloss Kugler.

Weitere Details sind unter www.igneuemedien.at zu finden.

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