Schwarzböck: Bäuerliche Interessenvertretung begrüßt "Bauernmanifest"

Alle Marktteilnehmer gefordert, bäuerliche Lebensmittelproduktion zu sichern

Wien, 7. Mai 2001 (AIZ). - "Die bäuerliche Landwirtschaft in Österreich zu sichern, ist erklärtes Ziel nicht nur der Bauernvertretung, sondern der gesamten Gesellschaft, wie uns Umfragen bestätigen. Nun hat die größte heimische Tageszeitung in Kooperation mit dem österreichischen Umweltdachverband ÖGNU mit einem 'Bauernmanifest' zur Unterstützung der heimischen Landwirtschaft und der ökologischen Erzeugung von Lebensmittel aufgerufen. Dieser positive Appell an die Österreicher wird von den Bauern freudig begrüßt. Gerade in der jetzigen Situation, in der viele Konsumenten, auch durch Medienberichte verursacht, verunsichert sind, ist diese Form der Unterstützung durch ein führendes heimisches Medium doppelt wichtig und wirksam: Einerseits fühlen sich die Bauern nicht im Stich gelassen und andererseits wird den Konsumenten mitgeteilt, dass es unsere Bauern sind, die dafür sorgen, dass unser Tisch täglich mit Lebensmitteln höchster Qualität und Sicherheit gedeckt ist", erklärte heute der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck. ****

"Die Konsumenten verlangen bei Lebensmitteln mit Recht Sicherheit, Qualität, Vielfalt und lückenlose Dokumentation der Herkunft. Um dies zu erreichen, sind alle Marktteilnehmer gefragt. Denn eine ökologisch nachhaltige und gleichzeitig konsumentengerechte Herstellung von Lebensmitteln in bäuerlichen Familienbetrieben funktioniert nur dann, wenn die Antwort auf die Bemühungen der Bauern der marktwirtschaftliche Erfolg ist. Der Handel ist deshalb aufgerufen, sich noch stärker als in der Vergangenheit auf heimische Produkte zu konzentrieren und dafür den Bauern auch einen fairen Anteil vom Markterlös zu sichern. Lebensmittel als Lockartikel zu missbrauchen, widerspricht allen Qualitätsbemühungen der Produzenten. Vielmehr müssen Lebensmittel, die höchste Qualität bei gleichzeitig kontrollierter Sicherheit aufweisen, ihren Wert und somit auch ihren Preis haben. Die Konsumenten schätzen die österreichische Herkunft und sind durchaus bereit, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen. Sie haben es in der Hand, durch ihre Kaufentscheidung Ja zur heimischen Produktion zu sagen", so Schwarzböck weiter.

Konkrete Schritte setzen

"In diesem Zusammenhang appellieren die Bauern an die Handelsketten, den derzeitigen Bestrebungen der heimischen Milchverarbeiter, einen höheren Preis für Konsummilch zu erzielen, positiv zu begegnen. Es muss das gemeinsame Ziel aller Marktpartner sein, dass die Bauern für ein unter strengen Auflagen produziertes Produkt höchster Qualität, wie es die österreichische Milch ist, auch einen entsprechenden Erlös erzielen können", verlangte Schwarzböck abschließend.
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