HGPD-Legner: "Keine Schönheitspflege rund um die Uhr!"

Dienstleistergewerkschaft protestiert gegen weitere Arbeitszeitverschlechterungen für FriseurInnen und KosmetikerInnen

Wien (HGPD/ÖGB) "Beim vieldiskutierten Entwurf zu den verlängerten Öffnungszeiten sollen künftig auch die FriseurInnen und KosmetikerInnen draufzahlen", ärgert sich Ulrike Legner, Sektionssekretärin der Friseure, Kosmetiker, Fußpfleger in der Dienstleistergewerkschaft HGPD. Die Flexibilität dieser Berufsgruppe, in der vor allem Frauen tätig sind, sei bereits durch den Kollektivvertrag und andererseits durch entsprechende Ausnahmebestimmungen für Friseure durch den Gesetzgeber gegeben.++++

"Eine weitere Öffnung würde immense Verschlechterung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen beiden Dienstleistungsbereichen bedeuten und ist daher nicht zu akzeptieren", erklärt Legner und setzt hinzu: "Scheinbar will der Wirtschafts- und Arbeitsminister den großen Kettenbetrieben die weitere Gewinnmaximierung auf Kosten der Kleinbetriebe, die in diesen Gewerben noch vorherrschen, erleichtern."

Friseurgeschäfte seien ohnehin nicht an Öffnungszeiten gebunden, ergänzt die Gewerkschafterin: "Sehr wohl existieren noch Bestimmungen, die die Arbeitszeiten für die MitarbeiterInnen beschränken. Und genau diese Bestimmungen, zum Schutze der Beschäftigten, will der Herr Arbeitsminister eliminieren. Für die überwiegend weiblichen Beschäftigten dieser Branchen eine unakzeptable Zumutung, die genau wie beim Handel nur den großen Betrieben nützt, den Klein- und Kleinstbetrieben dieser Branchen aber großen Schaden zufügt!" (kk)

ÖGB, 7. Mai 2001 Nr. 372

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