Morgen tagt das Parlament der Arbeitnehmer/-innen: Vollversammlung der Arbeiterkammer Oberösterreich

Linz (AKO) Morgen Dienstag findet ab 9 Uhr im Kongresssaal der Arbeiterkammer in Linz die Vollversammlung der AK Oberösterreich statt. Das Parlament der oberösterreichischen Arbeitnehmer/-innen tagt öffentlich, die Vollversammlung wird zudem zur Gänze im Internet übertragen. Das Gastreferat wird Bundesarbeitskammer-Präsident Mag. Herbert Tumpel halten.

Bereits die Vollversammlung im letzten Herbst war via Internet übertragen worden. Das erfolgreiche Debüt im Sinne von Mitgliedernähe und Transparenz hat uns zu einer weiteren Neuerung veranlasst:
Erstmals können sich Interessierte unter www.arbeiterkammer.com auch an den Diskussionen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten beteiligen.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat wieder sparsam gewirtschaftet: Der Rechnungsabschluss 2000 ist mit 621,8 Millionen Schilling ausgeglichen. Den größten Posten bildet mit 214,6 Millionen der Rechts- und Sozialbereich, gefolgt von Kultur und Bildung mit 100,5 Millionen Schilling. Der Anteil der Verwaltungs- und Betriebskosten liegt übrigens heute unter dem Niveau von 1991.

Die konsequente Fortsetzung des seit Jahren laufenden Modernisierungs- und Rationalisierungsprozesses ist das Aktionsprogramm AK-Plus, dessen Präsentation ebenfalls auf der Tagesordnung steht. Start für konkrete Maßnahmen (z. B. Bildungs-Tausender, Euro-Hotline) ist bereits im heurigen Herbst, bis 2004 sollen 10 Prozent des Budgets dafür mobilisiert werden. Ziel:
noch mehr und noch bessere Leistungen für unsere Mitglieder.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat im abgelaufenen Jahr fast 300.000 Beratungen durchgeführt, rund 11.000 Mitglieder wurden rechtlich vertreten. Fast eine Milliarde an Zahlungen wurden für die Mitglieder durchgesetzt. Dazu kommt noch eine "Umwegrentabilität" durch die politische Interessenvertretung: Insgesamt bekommen unsere Mitglieder für jeden Schilling AK-Umlage das Dreifache zurück.

AK-Präsident Hubert Wipplinger wird in seinem Bericht eine durchaus kritische Bilanz ziehen. Einerseits kann er auf eine erfolgreich geschlagene AK-Wahl mit hoher Wahlbeteiligung zurückblicken, zudem erfreut sich die Arbeiterkammer jüngsten Umfragen zufolge sehr hoher Zustimmung. Andererseits war das Jahr 2000 geprägt von einem regelrechten Raubzug bei den sozial Schwächeren sowie von ständigen Versuchen, die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schwächen.

Trotz Teilerfolgen (z. B. bei der Ambulanzgebühr) gestaltete sich die Tätigkeit der AK insgesamt sehr schwierig, weil ihr Recht auf Begutachtung von Gesetzesentwürfen teilweise missachtet wurde.

Schwerpunktmäßig wird sich der Präsident in seinem Bericht unter anderem den Themen Bildung und Qualifikation (Fachkräftemangel ist hausgemacht, Studiengebühren sind unsozial) sowie Gesundheitswesen (ja zur sozialen Krankenversicherung) und dem Projekt AK-Plus widmen.

Achtung, Redaktionen: Den Bericht 2000, die Resolutionen und Anträge zur Vollversammlung sowie Info-Material zum Programm AK-Plus gibt’s auf Anfrage bei Frau Pechhacker, Tel. 69 06 - 21 81.

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