LHStv. Onodi: Wichtige Ausbauvorhaben im NÖ Gesundheitswesen

Neurologie, 4-Stroke-Units-Betten sowie MT-Akademie für Waldviertelklinikum

St. Pölten, (SPI) - Das Waldviertelklinikum wird ausgebaut. Der Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) beschäftigt sich in seiner heutigen Sitzung mit zwei wichtigen Ausbauvorhaben für das Krankenhaus Horn. Am Standort Horn wird eine neue Neurologie mit 4-Akutbetten zur Schlaganfallbehandlung, sogenannte "Stroke-Unit-Betten" (Investitionsvolumen 12 Mio. Schilling) sowie eine medizinisch-technische Akademie für den physiotherapeutischen Dienst (Investitionsvolumen 12,5 Mio. Schilling) errichtet.****

"Das Waldviertelklinikum zeigt heute, nach etwas mehr als einem Jahr nach seiner Gründung, dass der eingeschlagene Weg der Neustrukturierung des NÖ Gesundheitswesens innovativ und gleichzeitig erfolgreich ist. Durch den Ausbau des Krankenhauses Allentsteig zu einem Sonderkrankenhaus für Akutneurologie, die Konzeption der Sonderkrankenanstalt Eggenburg sowie dem allgemeinen Schwerpunktkrankenhaus in Horn konnte nicht nur die Versorgungsqualität der Waldviertler Bevölkerung verbessert werden, auch die Krankenhausstandorte konnten wirtschaftlich und organisatorisch geeint und damit abgesichert werden", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi.

Doch auch in anderen Krankenhäusern stehen wichtige Ausbauvorhaben zur Entscheidung an. Im Krankenhaus St. Pölten soll das Ausbildungszentrum für die medizinisch-technischen Dienste um rund 16 Mio. Schilling ausgebaut werden, im Krankenhaus Scheibbs sollen 23 Mio. Schilling in die Sanierung der Internen Bettenstation, 40 Mio. Schilling in die Sanierung des OP-Bereichs sowie 26 Mio. in die Sanierung der Röntgenabteilung fließen. Im Krankenhaus Lilienfeld sollen insg. 21 Mio. Schilling in eine neue Interne Station und notwendige Umbauarbeiten aufgewendet werden. "Neben allen Notwendigkeiten, das Gesundheitswesen ständig auf seine Effizienz und sein Kostenbewußtsein zu durchleuchten muss es doch das Ziel der Gesundheitspolitik sein, für die Patienten eine ständige Verbesserung der Qualität der Behandlung und des Angebotes zu erreichen", betont LHStv. Onodi.
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