Gewerbeverein: Post.at zeigt, wie ein Monopolist mit Partnern umspringt!

Wien (OTS) - Post.at hat - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) - wohl sein Recht verwirkt, künftig weiterhin aus der geschützten Ecke des Monopolisten zu agieren. Nachdem die bisher schon nicht kostendeckende Spanne der Trafikanten beim Briefmarkenverkauf von Post.at im Alleingang mehr als gedrittelt wurde, teilt uns der Sprecher von Post.at via Medien mit: "Die Trafikanten müssen sich überlegen, was sie in ihrem Angebot haben wollen. Schließlich verkauf' ich auch Postkarten leichter, wenn ich dazu die Marken hab'". Im Klartext heisst das, dass ein Marktbeherrscher, der offensichtlich schwere Probleme mit seiner Betriebswirtschaft hat, die Briefmarke als Kuppelprodukt weitergibt, weil er rechnet, der "Partner" müsse die Bedingungen jedenfalls akzeptieren.

Der ÖGV meint dazu:
- Post.at möge sich nicht irren; es kann und wird wohl Trafikanten geben, die dieses nun stark unter der Kostendeckung liegende Produkt "Briefmarke" nicht mehr verkaufen werden. Die Nahversorgung ist dadurch eingeschränkt.

- Die Stellungnahme des Post-Sprechers Homola ist von einer Arroganz geprägt, die nun endlich das Postmonopol aufbrechen lassen sollte -die Bundesregierung ist zum Handeln aufgefordert.

Es ist wohl einmalig in Österreichs Wirtschaft - so der ÖGV, dass ein marktbeherrschender Monopolist, seine Vormachtsstellung derart missbraucht. Wir werden die Trafikanten in jeder Form unterstützen, dass ihre Kartellklage von Erfolg gekrönt sein wird.

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