Kuntzl: Ältere und Frauen müssen für Antiausländerreflex der FPÖ bezahlen

Pressefreiheit: Schüssel ist Weggefährte in die autoritäre Dritte Republik

Wien (SK) "Die älteren Arbeitnehmer sollen nun für den realitätsfremden Antiausländerreflex der FPÖ bezahlen", kritisierte Samstag SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl Aussagen von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel im ORF-"Journal zu Gast". Obwohl es in den nächsten Jahren zu einem enormen Arbeitskräftemangel kommen wird, habe sich Schüssel in dieser Frage um keinen Millimeter bewegt. Zudem wolle die blau-schwarze Regierung, Frauen in die Kinderzimmer zurückdrängen und bietet weder zusätzliche Kinderbetreuungsplätze an, um den Frauen die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zu erleichtern, noch mildert sie ihren restriktiven Kurs bei den Wiedereinstiegshilfen nach der Karenz. ****

Kuntzl unterstrich zudem, dass Schüssel in gewohnter Manier versucht habe, den Angriff auf die Pressefreiheit durch die Androhung von Haftstrafen für Journalisten schönzureden. "Schüssel hat sich heute klar dafür bekannt, ein williger Weggefährte der FPÖ in die autoritäre Dritte Republik zu sein", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin abschließend. (Schluss) ns

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK