Maisäßkultur erhalten und weiterentwickeln

LR Rein präsentierte Untersuchung zur Maisäßlandschaft im Montafon

Schruns (VLK) - In Schruns präsentierte Vorarlbergs Raumplanungsreferent Landesrat Manfred Rein heute,
Donnerstag, eine vom Land angeregte und finanzierte Studie
über die regionale Bedeutung der Maisäße im Montafon. Diese
zeigt verschiedene Möglichkeiten und Perspektiven für die
Zukunft auf, letztlich liege es aber an der Region selbst,
dieses Kulturgut zu erhalten und weiterzuentwickeln, sagte
Rein. ****

Der Wandel des Montafons von einer einst kargen und abwanderungsgefährdeten Talschlussregion in eine moderne,
energie- und tourismusorientierte Alpenregion hat es
nahegelegt, eine solche Untersuchung über die Maisäßkultur,
die als regionale Eigenheit die Identität des Montafons mitausmacht, durchzuführen. Dabei richtete sich das Augenmerk
nicht nur auf die Dokumentation der heutigen Situation,
sondern vor allem ging es darum, weiterreichende Überlegungen anzustellen und Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen.

Die von Maria-Anna Moosbrugger durchgeführte Untersuchung
stellt für die Zukunft der Maisäßlandschaft im Montafon vier Szenarien zur Diskussion: landwirtschaftliche Nutzung,
touristische Nutzung, museale Nutzung oder Nutzung als Wald.
Zu jedem Szenario werden für die weitere Vorgangsweise
konkrete Schritte vorgeschlagen. Für die Erhaltung der
Maisäße Plazadels und Wachters Dieja in Tschagguns wird ein eigenes Leitbild formuliert.
(gw,nvl)

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