Zierler: Chaotischer Verunsicherungsfeldzug Prammers

Wien, 2001-05-03 (fpd) - "Wenn Ex-Ministerin Prammer schon ein Zitat aus dem Jahr 1997 bemüht, sollte sie gleich einen ihrer eigenen aktuellen Aussprüche aus dem Jahr 2001 hinzufügen, nämlich als sie in Zusammenhang mit Müttern von "Frauen, die irgendwann einmal geworfen haben" sprach (Quelle: Kurier, 8.4.2001). Aber vielleicht stammt das veterinäre Vokabular ja noch aus ihrer Zeit als "Tierseuchen- und Tierkörperverwertungsministerin. Verdrängung funktioniert nicht immer", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zum "Rabenmuttertag" der SPÖ. ****

Mit dem Kindergeld werde endlich das Quasi-Berufsverbot gegen Frauen in der Karenz aufgehoben. Die Kindererziehungszeiten würden pensionsbegründend angerechnet, der Bezugszeitraum für das Kindergeld sei wesentlich länger als beim Karenzgeld, eine Maßnahme, die vor allem auch Alleinerzieherinnen zugute komme und die die SPÖ mit dem Frauenvolksbegehren voll inhaltlich unterstützt habe. "Ehrlicher wäre es, würde Prammer statt des "Rabenmuttertages" den "Am-besten-gar-nicht-Mutter-Tag" begehen. Das entspräche ihrer Haltung mehr. Anders als mit einer grundsätzlich negativ-despektierlichen Haltung gegenüber Frauen, die Prammers Bild einer Mutter nicht entsprechen, ist ihr chaotischer Verunsicherungsfeldzug gegen das Kindergeld nicht mehr zu erklären", so Zierler.

Was im übrigen die Wiedereinstiegsmaßnahmen betreffe, habe der zuständige Minister Bartenstein dementsprechende Maßnahmen bereits angekündigt, und in Zusammenhang mit den Ladenöffnungszeiten müßte inzwischen selbst Prammer die Position der FPÖ, die absolute Priorität für den Schutz der im Handel tätigen Frauen, kennen. Im übrigen seien die Verschlechterungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Handel gerade in den letzten fünf Jahren still und heimlich unter einer SPÖ-Regierung und einer SPÖ-Sozial- sowie -Frauenministerin durchgeführt worden.

"Der Welt größter Rebell ist die Frau, in ständigem Aufruhr gegen sich selbst" - Was eigentlich ein bitterböses Klischee ist, aber Barbara Prammer haucht ihm durch ihre chaotischen und sich ständige widersprechenden Argumentationsversuche zum Kindergeld Leben ein. Somit drängt sich die Frage auf: Kannte Oscar Wilde Barbara Prammer oder handelt es sich hierbei schlicht um eines: Die berühmte Ausnahme von der Regel und darum, das auch ein Klischee einmal seine Verkörperung findet?" schloß Zierler. (Schluß)

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