Zierler: Integrationsvertrag ist faire Idee

FPÖ-Generalsekretärin weist Behauptungen Van der Bellens zurück

Wien, 2001-05-03 (fpd) - Scharf wies heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die Behauptung von Grünen-Chef Van der Bellen, Xenophobie sei ein Kerncharakteristikum der FPÖ, zurück.****

"Man kann nicht für jedes Problem als Antwort mehr Zuwanderung fordern und diejenigen, die andere Antworten suchen, als xenophob und ausländerfeindlich bezeichnen. Das ist unseriös und unverantwortlich gegenüber den Menschen in Österreich", kritisierte Zierler. Das Konzept der Freiheitlichen heiße Integration vor Zuwanderung. In diesem Sinne sei auch der Integrationsvertrag eine faire Idee für jene, die sich ihren Unterhalt in Österreich durch Arbeit verdienen wollen. Was die Zahl qualifizierter Arbeitskräfte anbelange, sei die Lösung eben nicht in wahlloser Zuwanderung zu finden.

Es gebe in Österreich tausende ältere Arbeitslose, die man in den Arbeitsmarkt eingliedern könne, so Zierler. Hier habe die Regierung mit ihrem Maßnahmenpaket für ältere Arbeitslose schon Maßnahmen gesetzt. Zweitens müsse das Bildungssystem, Stichwort IT-Fachkräfte, flexibler gestaltet werden. Und drittens sei langfristig eine Familienpolitik, die Kinder nicht mehr zur Armutsfalle für ihre Eltern werden lasse, ein bedeutender Schritt, um der prognostizierten demographischen Entwicklung entgegen zu wirken. Der erste Schritt dazu sei mit dem Kindergeld bereits gesetzt worden.

"Das Allheilmittel für wirtschaftspolitische Fragen wie Van der Bellen ausschließlich in verstärkter Zuwanderung zu sehen, das ist sozialpolitisch grotesk und im übrigen äußerst einfallslos", so Zierler abschließend. (Schluß)

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