Kollross: Ende der Diskriminierung durch Ende der Koalition!

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross forderte heute eine generelle Gleichstellung zwischen Homo- und Heterosexuellen. "Diese Diskriminierung ist nicht länger haltbar, da sie eine immense Menschenfeindlichkeit, Intoleranz und Negierung der Realität darstellt", so Kollross. ****

Neben der rechtlichen Ungleichstellung, die fern jeder Realität sei und gesellschaftspolitische Schikanen für die einzelnen Betroffenen bedeutet, ist vor allem auch der Paragraph 209 ein Relikt aus vergangener Zeit, der noch nie gerechtfertigt war, und in Österreich einzigartig noch immer Anwendung findet.

"Liebe, Zuneigung und Zärtlichkeit lassen sich nicht mit Gesetzen bestimmen oder verbieten, sondern sind Ausdruck des Lebens", so Kollross weiter. Deshalb sei es auch unverantwortlich und völlig irrational, dass per Paragraph hier Reglementierungen vorgenommen werden, die persönliche Gefühle in die Schranken weisen zu versuchen.

Ein Ende dieser unhaltbaren Diskriminierungen, so Kollross abschließend, sei aber nur mit einem Ende dieser blauschwarzen gefühlskalten Koalition möglich. "Die Sozialistische Jugend wird sich aber gerade deshalb in der nächsten Zeit mittels verschiedensten Aktionen verstärkt dieser Diskriminierung annehmen, um innerhalb der Bevölkerung dort wo es notwendig ist, ein liberaleres Bewusstsein zu schaffen". (Schluss) ns/cb

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