Waneck: Wöchentlicher "NEWS-Skandal" findet diesmal nicht statt

Kein Widerspruch zu BM Haupt wegen Sallmutter

Wien, (BMSG) - Der wöchentlich herbeigeschriebene "Skandal" im NEWS findet diesmal nicht statt, kommentierte heute FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck Meldungen, wonach er sich für einen Verbleib von Hauptverbandspräsidenten Hans Sallmutter aussprechen würde. "Ich habe lediglich gesagt, daß ich persönlich-menschlich mit ihm kein Problem habe - politisch sehr wohl." *****

Dieses politische Problem sei, so Waneck weiter, auch aus dem Text des Artikels auf Seite 44 zu erkennen. Der "konstruierte Skandal" in der selben Ausgabe auf Seite 7 lese sich jedoch anders, was eine Richtigstellung notwendig mache. Er, Waneck, habe klar gesagt, daß er sich ein entpolitisiertes Management im Hauptverband vorstelle, das nach Managementkriterien besetzt werden solle. "Hier hineinzuinterpretieren, dass Sallmutter diesen Kriterien entspricht ist kühn", so Waneck.

Weiters habe er immer kritisiert, daß Sallmutter ein 140 Milliarden Schilling Unternehmen wie den Hauptverband als Halbtagsjob führe, betonte Waneck. Es bestehe also keinerlei Veranlassung zu glauben, daß er sich eine Weiterführung dieses für die Beitragszahler unhaltbaren Zustandes wünsche, so Waneck. "Es besteht auch in dieser Frage kein wie immer gearteter Widerspruch zu BM Mag. Herbert Haupt."

"Mir geht es nicht um Herrn Sallmutter persönlich - um ihn muß man sich keine Sorgen machen, sondern um die Versorgungssicherheit der österreichischen Patienten. Diese Sicherheit kann nur gewährleistet werden, wenn die Struktur des Hauptverbandes grundlegend reformiert wird. Daran arbeiten wir derzeit mit Hochdruck", stellte Waneck klar. Sallmutter habe sich dabei nicht gerade als Reformer hervorgetan, sondern ganz im Gegenteil, immer wieder versucht die notwendigen Maßnahmen zu verhindern und zu blockieren. Aus diesen Tatsachen heraus anzunehmen, daß sich Sallmutter nach einer Reform im neuen managementorientierten System wiederfinden könne und daher auf seinem "Halbtagsjob" bleiben könne, sei wohl mehr als unrealistisch, beendete Waneck derartige Spekulationen. (Schluß) mg nnn bxf

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