HARRY WEBER

Ein photographisches Bilderleben

Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums
im Palais Harrach, 2. Stock
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 18 Uhr
11. Mai bis 1. Juli 2001
1010 Wien, Freyung 3
http//www.khm.at

Pressekonfernz zur Ausstellung: Donnerstag, 10. Mai um 10.30 Uhr im Palais Harrach =

Wien (OTS) -
Begnadeter Geschichtenerzähler ohne Worte: Der Photograph Harry Weber.

Dem Photographen Harry Weber ist ab 11. Mai 2001 eine umfassende Ausstellung im Palais Harrach gewidmet. Gezeigt wird mit rund 180 Schwarzweiß-Photographien eine repräsentative Auswahl aus 50 Jahren seines künstlerischen Schaffens.

Harry Weber, geboren 1921 in Klosterneuburg bei Wien, emigrierte 1938 nach Palästina, wo er bis 1946 in der Jewish Brigade diente. Nach seiner Rückkehr trat er 1952 in die Redaktion des Stern ein (Chefphotograph der Österreich-Ausgabe von 1959 - 1974). Zahlreiche Aufträge von Theatern (u.a. Salzburger Festspiele). Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. Wien bei Nacht und Wien - Gesichter einer Stadt (beide im Verlag Brandstätter). Die Anderen und Heute in Wien. Photographien zur jüdischen Gegenwart. Beteiligung an internationalen Ausstellungen; Einzelausstellungen im Historischen Museum, Wien, sowie im Jüdischen Museum, Wien. Lebt in Wien.

Sein Handwerk hat sich Harry Weber durch unermüdliches "Learning by doing" angeeignet - dabei hat er es längst zu stupender Meisterschaft gebracht. Denn nach vielen Jahren als Reporter und später als Chefreporter bei der Österreich-Ausgabe des Stern hat Harry Weber seinen unverwechselbaren Blick für Menschen und die unendlich vielen Situationen und Umstände, in denen sie sich oft unversehens befinden, verfeinert. Harry Weber treibt ein tiefes Interesse für Menschen - Menschen auf der Straße ebenso wie Menschen auf den Bühnen. Denn er ist gefragter Theaterphotograph: Von den Salzburger Festspielen über das Theater in der Josefstadt bis zu George Taboris ehemaligem Wiener Theater "Der Kreis": Flüchtiges festgehalten in grandiosen Bildern. Weber hat sich derart immer als Photograph verstanden, der sich diesem Medium in seinen dokumentarischen Facetten verpflichtet fühlt. Die reiche Ernte aus fünfzig Photographenjahren - von seinen Anfängen nach der Rückkehr aus der Emigration über die Zeit beim Stern, die Theaterarbeiten bis zu den aktuellen Photographien - ist in einem Bildband, der anläßlich dieser Ausstellung im Verlag Brandstätter erscheint, erstmals in einer akribisch zusammengestellten Auswahl zu sehen.

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