Eisenbahnergewerkschaft befürchtet Milliardenverluste für österreichische Steuerzahler

Regierung muss neuem Vorstand zukunftsfähige Rahmenbedingungen vorgeben

Wien (GdE/ÖGB). Der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, fordert die Bundesregierung und die zuständige Infrastrukturministerin Monika Forstinger auf, endlich ein tragfähiges Gesamtverkehrskonzept vorzulegen. "Das völlige Versagen der Politik in der Verkehrsfrage gefährdet tausende Arbeitsplätze und etliche Steuermilliarden", betont Haberzettl. Das Fehlen eines Verkehrsplanes führe dazu, dass der europäische Schienenverkehr in Zukunft an Österreich vorbei zu laufen droht, während gleichzeitig eine riesige LKW-Lawine das Land überrollt.++++

Auf der Ebene der Unternehmenspolitik und der Aufgaben für den neuen ÖBB-Vorstand seien, so der Gewerkschaftsvorsitzende, klare Rahmenbedingungen zu formulieren, die den Erfolgskurs der ÖBB nachhaltig sichern. "Die Verunsicherung für die Eisenbahner und das Gesamtunternehmen Österreichische Bundesbahnen muss endlich beendet werden. Die Regierung und die Ministerin verharren entweder in Untätigkeit oder heizen die Zerschlagungsdiskussion an. Weder beim LKW-Road Pricing oder bei Zukunftskonzepten gibt es nachvollziehbare Vorschläge seitens der Politik".

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Montag, 7. Mai 2001

10.00 Uhr : Pressekonferenz

Ort: Sky Bar, Kärntner Str. 19, 1010 Wien.

Wir laden die MedienvertreterInnen dazu herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen. (aw)

ÖGB, 3. Mai 2001
Nr. 354

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