Startschuss für Amberg-Oströhre

LSth Gorbach: Zweiröhrige Tunnel im hochrangigen Straßennetz als Gebot der Stunde

Feldkirch (VLK) - Mit der "Baueinleitung" trat heute,
Mittwoch, die zweite Röhre (Oströhre) des Ambergtunnels in
die konkrete Realisierungsphase. Dabei wurden die letzten
offenen Fragen zwischen Auftraggeber, ausführenden Firmen und betroffenen Stellen geklärt sowie Termine festgelegt,
berichtet Landesstatthalter Hubert Gorbach. Mit den
Ausbrucharbeiten soll im Juni/Juli begonnen werden. ****

Allein diese Phase wird ca. 17 Monate beanspruchen.
Insgesamt werden 340.000 Tonnen Material ausgebrochen. Die Verkehrsfreigabe für die rund 650 Millionen Schilling (47
Millionen Euro) teure Oströhre soll nach der derzeitigen
Planung im Oktober 2003 erfolgen. Den Verkehrsteilnehmern
stehen dann aber nur kurzfristig beide Tunnelröhren zur
Verfügung, so Gorbach. Im darauf folgenden Jahr 2004 soll
nämlich die seit 1985 in Betrieb befindliche Weströhre mit
einem Kostenaufwand von zirka 100 Millionen Schilling (7,3
Millionen Euro) saniert werden.

Die Notwendigkeit der zweiten Ambergröhre steht nach
einstmals heftigen Diskussion heute außer Frage. Immerhin ist
der Ambergtunnel mit einem durchschnittlichen Tagesverkehr
von 22.000 Fahrzeugen österreichweit der höchstfrequentierte Gegenverkehrstunnel im hochrangigen Straßennetz. An
Spitzentagen passieren bis zu 38.000 Fahrzeuge den Tunnel.
"Diese Zahlen und die tragischen Ereignisse im Montblanc- und
im Tauerntunnel bestätigen die Richtigkeit unserer
Bemühungen", resümiert Gorbach. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sei der zweiröhrige Ausbau von Tunnels im hochrangigen Straßennetz ein Gebot der Stunde.

Derartige Bauvorhaben weisen lange Vorlaufzeiten auf. Dies
zeigt das Beispiel der Oströhre zum Ambergtunnel. So stammt
das erste Projekt dazu aus dem Jahr 1976. Deshalb müsse man
solche Maßnahmen, die schließlich der Verkehrssicherheit
dienen, rechtzeitig andenken, prüfen und betreiben, betont Landesstatthalter Gorbach.
(ke/gw,nvl)

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