- 02.05.2001, 14:04:34
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- OTS0192 OTW0151
ÖH: Verordnung zu Studiengebühren fehlt nach wie vor!=
8.000 Kolleginnen und Kollegen werden trotz Sonnenschein verunsichert im Regen stehen gelassen
Wien (OTS): Nach wie vor fehlt die Verordnung zur Einhebung der
Studiengebühren und welche Studierende davon ausgenommen werden. "Wir
bekommen täglich an die 100 Anfragen von verunsicherten Studierenden,
wann, wo und wie eingezahlt werden muss. Ebenso verunsichert melden
sich viele ausländische Kolleginnen und Kollegen," beschreibt Martin
Faißt, Vorsitzender der Bundes-ÖH, die Situation. Es ist noch immer
nicht klar, wie die Einhebung der Studiengebühren im Detail
funktionieren soll und welche ausländischen Studierenden die
Möglichkeit haben, einen Antrag auf Rückerstattung der
Studiengebühren zu stellen.
Ausländische Studierende werden in Österreich immer mehr
benachteiligt. So müssen sie 10.000,- pro Semester für die Uni zahlen
und werden auch nicht die angekündigte Freifahrt in Wien in Anspruch
nehmen können, da diese sinnloser Weise an den Bezug der
Familienbeihilfe gekoppelt ist. Außerdem dürfen sie neben ihrem
Studium keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, auch nicht in den Ferien,
wie es in anderen europäischen Staaten durchaus üblich ist.
"Wir können die Studierenden nur unzureichend über die mögliche
Situation im Herbst informieren, da es keine genauen Informationen
aus dem Ministerium zur geplanten Einhebung der Gebühren gibt", so
Martin Faißt. "Sollte es der Ministerin Gehrer so schwer fallen, eine
solche Verordnung zu veröffentlichen, habe ich einen einfachen Tippe
für sie: Es reicht in der Verordnung ein Satz, um alle Probleme zu
lösen: Es sind, wie zuletzt im August 2000 versprochen, in Österreich
keine Studiengebühren einzuheben."
Rückfragehinweis: Österreichische Hochschülerschaft (ÖH)
Pressesprecherin Cornelia Blum
Tel.: 0676/6699103
cornelia.blum@oeh.ac.at
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