KfV WARNT VOR TÖDLICHER MISCHUNG: GELENKBUS, SPURRILLEN & GESCHWINDIGKEIT

Wien (KfV-Presse): Verkehrssicherheitsexperten sind sich einig:
Die Gleichung Gelenkbus und Geschwindigkeit mal Spurrillen ergibt im Straßenverkehr ein tödliches Ergebnis - in absoluten Zahlen: Sechs Getötete und 15 Schwerverletzte gestern, Dienstag, nach dem schweren Busunglück auf der Inntalautobahn.

Die Gefahr fährt immer mit

Für Gelenkbusse, die laut Kraftfahrgesetz eine Länge von 18 Metern haben dürfen, gilt auf Autobahnen, wie für andere Busse auch, ein Tempolimit von 100 km/h. "Aus fahrdynamischen Gesichtspunkten und damit auch aus Sicht der Verkehrssicherheit werden 100 km/h bei dieser Konstruktion zum potentielle Unfallrisiko", kommentiert Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Treten bei diesen Geschwindigkeiten Straßenunebenheiten, wie etwa Spurrillen, auf, ist das Fahrverhalten von Gelenkbussen nur schwer kalkulierbar. Durch das eingebaute Gelenk können bei Unebenheiten Schwingungsprozesse einsetzen, durch die das Fahrzeug leicht außer Kontrolle geraten kann.

Niedrige Geschwindigkeitsniveaus und besondere Fahrerverantwortung

Nach Ansicht der KfV-Experten sind bei Gelenkbussen niedrige Geschwindigkeitsniveaus und das Bewußtsein des Fahrers für das spezifische Fahrverhalten seines Fahrzeuges unter erschwerten Bedingungen unabdingbare Voraussetzungen.

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