Haller: Altenfachbetreuung endlich als Berufsbild anerkennen

Wien, 2001-05-02 (fpd) - Der neue Bericht über die soziale Lage Österreichs habe einmal mehr aufgezeigt, daß die demographische Entwicklung immer mehr in Richtung "Überalterung" der österreichische Bevölkerung gehe. "Das heißt, daß Herr und Frau Österreicher immer älter werden und es deshalb auch immer mehr ältere Menschen in Österreich gibt, die auch immer mehr Betreuung brauchen", so die freiheitliche Familiensprecherin Edith Haller. Auch der Nationale Aktionsplan für Beschäftigung (NAP), den Österreich in Brüssel vorgelegt habe, beweise, daß die größten Wachstumsraten bei österreichischen Arbeitsplätzen im Bereich der Gesundheitsdienstleistung liegen würden. ****

Deshalb sei es ein Gebot der Stunde endlich ein österreichweites Berufsbild für Altenfachbetreuerinnen und -betreuer zu schaffen und ein jahrelanges Anliegen der österreichischen Altenhilfe auf eine neue gesetzliche Basis zu stellen, meinte Haller. Die Ausbildung zur Altenfachbetreuung gebe es bereits seit über zwanzig Jahren, da diese in den Kompetenzbereich der österreichischen Bundesländer falle. Bisher gäbe es jedoch nur drei Bundesländer (Oberösterreich 1992, Niederösterreich 1996, Steiermark 1996) die eine landesgesetzliche Regelung geschaffen hätten, berichtete die freiheitliche Abgeordnete. Auf Bundesebene blieben Vorstöße wie z.B. eine Petition im Jahr 1996 unter der alten Regierung leider erfolglos.

Sie, Haller, habe sich deshalb vor wenigen Tagen erneut bei Sozialminister Haupt dafür eingesetzt, daß der jahrelangen Forderung der Berufsvereinigung der Altenfachbetreuerinnen und -betreuer und des ÖBIG (Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen) endlich nachgekommen und eine bundesweit einheitliche, gesetzliche Regelung geschaffen werde, schloß Haller. (Schluß)

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