Glawischnig zu Gen-Skandal: Molterer und Haupt verantwortlich

Grüne fordern Aussaatverbot und lückenlose Kontrollen

Wien (OTS) Massive Kritik an Landwirtschaftsminister Molterer und Konsumentenschutzminister Haupt übt Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen, anläßlich des heute von Greenpeace aufgedeckten Gentech-Saatgut-Skandals. "Molterer hat bei den Kontrollen für Gentech-Saatgut offenbar völlig versagt. Österreich droht zur Spielwiese illegaler Experimente der Gentechnik-Industrie zu werden, wobei die Konsumenten unwissend das volle Risiko tragen", kritisiert Glawischnig. "Bereits voriges Jahr wurde gentechnisch kontaminiertes Raps-Saatgut illegal in Österreich ausgesät. Der Minister hat aber offensichtlich daraus keine Konsequenzen gezogen. Und der angebliche Konsumentenschutzminister Haupt hat allem Anschein nach noch nicht einmal realisiert, daß die Gentechnik-Agenden im seinem Ministerium angesiedelt sind."

Die Umweltsprecherin erinnert daran, daß jegliche Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut in Österreich derzeit verboten ist. "Durch fehlende Kontrollpolitik von Molterer und Haupt droht nun eine erste illegale Aussetzungswelle von Gentech-Pflanzen in Österreich", befürchtet Glawischnig. Die Grünen fordern die umgehende Verhängung eines Aussaatverbotes über die verdächtigen amerikanischen Saatgutsorten und endlich flächendeckende Gentech-Kontrollen. "Alle in Frage kommenden Saatgut-Chargen müssen sofort lückenlos untersucht werden", so Glawischnig abschließend.

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