JG: Großer Schweiger Schüssel findet unter Höhenluft Sprache wieder

Wien (SK) "Offenbar gefällt Kanzler Schüssel sein gut dotierter Job, bei dem er nicht viel sagen muss," so Jörg Leichtfried, geschäftsführender Bundesvorsitzender der Jungen Generation, "denn sonst würde er nicht fordern, man solle bis ins Alter von 65 Jahren arbeiten". Begeistert von dieser Idee dürften jene Wirtschaftstreibenden sein, die zwar die FPÖVP-Regierung, nicht aber die Menschen in Österreich unterstützen. ****

Daher fordern wir die Regierung samt ihren Gönnern und Förderern auf, sich das Modell der Jungen Generation - Umverteilung des Lebenseinkommens - dazu anzusehen. Das Modell der "Umverteilung des Lebenseinkommens" berücksichtigt, dass vor allem junge Menschen durch erste eigene Wohnung, Familiengründung, usw. am Beginn ihrer Berufslaufbahn mehr verdienen müssen als bisher. "Es kann nicht so sein, dass junge Menschen Schulden machen müssen, um sich eine Familie leisten zu können," so Leichtfried weiter.

Im Gegenzug dazu sollte die Lohnkurve flacher ansteigen und so in weiterer Folge auch ältere ArbeitnehmerInnen entlasten. Dies würde auch bedingen, dass im Gegensatz zu jetzt, ältere Menschen länger im Berufsleben bleiben könnten. Es wäre sicher sinnvoller, als den Arbeitslosen-/Notstandshilfenzeitraum zu verlängern, so wie Schüssel dies nun will. "Die Wortmeldung Schüssels, die sicherlich mangels Übung und aufgrund der für den Kanzler ungewohnten Höhenluft derart 'bedenklich' ausfiel, ist absolut entbehrlich, solange ältere Arbeitnehmer von den Wirtschaftstreibenden schon ab 50 aus dem Berufsleben gedrängt werden", so Leichtfried abschließend. (Schluss) se/mp

Rückfragehinweis: 0699/11 44 35 80 (Mag. Jörg Leichtfried)

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