Schicker: Tourismusmagnet und Weltkulturerbe Schönbrunn

Spannende städtebauliche Herausforderung

Wien, (OTS) Als besonders spannende städtebauliche Herausforderung bezeichnete am Mittwoch Wiens neuer Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr DI Rudolf Schicker den seit 5. April laufenden "Internationalen Wettbewerb für die Randzonen Schloss und Park Schönbrunn" und äußerte den Wunsch der Stadt Wien, dass sich möglichst viele arrivierte wie aufstrebende PlanerInnen bzw. ArchitektInnen gleichermaßen mit dieser Aufgabe beschäftigen.
Von der Magistratsabteilung 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung beauftragt, soll der Wettbewerb Konzepte bringen, die die "stadtstrukturellen und stadtgestalterischen Entwicklungsspielräume in den Randzonen des Stadtraumes Schloss und Park Schönbrunn definieren."

Die Anlage um das Schloss Schönbrunn ist Tourismusmagnet Nummer 1 in ganz Österreich - bis zu 10 Millionen BesucherInnen sollen sich dort in naher Zukunft tummeln, heute sind es bereits 7 Millionen.

Auswirkungen hat ein solcher Besucherstrom auf eine weitere Umgebung, daher umfasst das Wettbewerbsgebiet auch das Vorfeld des Schlosses bis zum Technischen Museum, die ehemaligen FIAT-Gründe, das Hietzinger Zentrum, die Kennedy-Brücke und die Maria Theresien-Kaserne.

Seitdem Park und Schloss Schönbrunn 1997 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurden, wird intensiv an einer konkreten Vorgangsweise gearbeitet, wie und in welcher Form die das Weltkulturerbe umgebende "Pufferzone" behandelt werden soll.

Aus Sicht der Stadt Wien geht es vor allem darum, eine bestmögliche Verknüpfung zwischen Stadtraum und Schlossbereich zu erreichen.

Stadtrat Schicker, selbst Raumordnungsexperte, begrüßte es, dass "die "Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m . b. H", die selbstverständlich auch in der international besetzten Jury des Wettbewerbs vertreten ist, den Doyen der Wiener Architekturszene und einstigen Wiener Stadtplaner Prof. Roland Rainer auch mit einer Studie über die Entwicklungsmöglichkeiten des Schlossareals beauftragt hat.

"Professor Rainers Expertise und seine intime Lokalkenntnis können für die WettbewerbsteilnehmerInnen natürlich eine hervorragende und bereichernde Information darstellen und ich hoffe drauf, dass diese spannende Aufgabe noch viele InteressentInnen aus Wien, aus Österreich und aus aller Welt anziehen wird. Schließlich stellt Schönbrunn nicht nur einen Teil der österreichischen Geschichte dar, sondern ist wertvolles europäisches Kulturgut und zudem innerhalb der Stadt eine hochsensible Planungszone" stellte Schicker gegenüber der RK fest.

Alle administrativen und technischen Auskünfte, Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen, Teilnahmeanträge und Abgabeort der Wettbewerbsarbeiten sind ausschließlich bei

o Architekt DI Helmut Kunze

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(Schluss) gb

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