Wer kann die POST AG noch zur Vernunft bringen?

Trafikanten deponieren Forderungen für zukünftige faire Geschäftsbeziehungen

Wien, 02-05-2001, Trafikantenverband-Fachliste-RFW (OTS): "Die Post ist an einer weiteren Zusammenarbeit mit den Trafiken offenbar nicht interessiert. Hier wird einfach über jene "drübergefahren", die sich nicht wehren können. Selbst kleinste Erleichterungen kann und wird es erst dann geben, wenn ein Umdenken in den Köpfen der Alt-Monopolisten einsetzt", stellt Mag. Dieter Langer, Vizepräsident der WK-Wien fest.****

Man gibt sich konziliant und verweigert kein Gespräch, das Resultat steht aber schon vorher fest. Man hört bereitwillig zu, aber es gibt keine Reaktion. Man will seitens der Post einfach nicht akzeptieren, daß man im einundzwanzigsten Jahrhundert lebt und die Zeit der Feudalherren eigentlich vorbei ist. Es wird einfach eine Änderung diktiert und die Reaktion der Betroffenen ignoriert.

"Wir haben die Verschleißer in Form einer Unterschriftenaktion befragt und das Echo war überwältigend. Es kamen innerhalb von wenigen Tagen Hunderte Briefe und Faxe, in denen man uns gebeten hat, den Kampf für eine gerechte Behandlung durch die Post aufzunehmen. Und es kommen täglich weitere Unterschriften dazu", führt Langer weiter aus. "Diese großartige Unterstützung durch die Betroffenen legitimiert unseren Einsatz gegen diese Vorgangsweise der POST AG. Wir werden auch den Weg zum EuGH nicht scheuen um uns für die Rechte der Trafikanten einzusetzen."

Es ist endlich an der Zeit, die Trafikanten als Partner zu behandeln, und nicht als Befehlsempfänger, denen einfach nur auf dem Dekretweg mitgeteilt wird, was sich ändern soll. Darüber hinaus wurden seitens der Trafikanten folgende Forderungen an die Post AG gestellt:
1) Zeitgemäßeres Fassen der Wertzeichen ( auch per Fax, E-Mail oder Telefon), der Gang zum Postamt und die damit verbundene Bürokratie sollte wegfallen.
2) Vorverteilung eines festgelegten Markenkontingentes, wobei die Abrechnung erst bei einer neuen Fassung erfolgt und die Vorfinanzierung durch die Trafikanten entfällt.
3) Künftige Änderungen in den Geschäftsbeziehungen müssen mit den Trafikanten als gleichberechtigte Geschäftspartner ausverhandelt werden und erlangen erst nach Einigung Gültigkeit.

"Es kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, inwieweit die Vorgangsweise der Post noch zeitgemäß ist. Es wird Zeit, daß auch die Post mit der Zeit geht", schloß Langer.

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