Bartenstein: Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt unterstützen

Neue Chancen nützen statt Ängste zu schüren

Wien, 1. Mai 2001 (ÖVP-PD) - "Wir erfahren einen positiven Paradigmenwechsel am Arbeitsmarkt, den es zu nutzen gilt", so Arbeitsminister Martin Bartenstein am "Tag der Neuen Arbeit" im Wiener "Twin Tower". Die Prognosen, die noch vor 10 Jahren einen Arbeitsplatzmangel vorausgesagt hätten, gingen nun von einem Arbeitskräftemangel aus. "2002 müssen wir - bei gleichbleibender Konjunktur - mit einer Lücke von 25.000 Arbeitnehmern rechnen. Ein Drittel davon wird den IT-Bereich betreffen." Nun gelte es, die Qualifizierung als wesentlichen Schlüssel für eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zu nutzen. "Wir müssen von einer passiven zu einer aktiven Arbeitsmarktpolitik kommen."

In der Zuwanderung sieht der Arbeitsminister nicht die einzige Lösung: "Wir dürfen nicht immer einäugig in Richtung Zuwanderung schielen, auch das ist nur ein Thema von vielen."

Die Bundesregierung habe für die Schaffung eines einheitlichen Arbeitnehmerbegriffes, für die Beseitigung der Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten gesorgt. Jetzt gelte es aber, sich der Verschmelzung des Begriffes von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu widmen, das Problem der "Neuen Selbständigen" zu lösen. In diesem Zusammenhang kündigte Bartenstein auch die Einrichtung einer eigenen Arbeitslosenversicherung für Selbständige an.

Weiters gelte es, das AMS durch Reformen noch effizienter zu machen und auf aktuelle Herausforderungen zukunftsorientiert zu reagieren. "Wir müssen die Regelungen für Arbeitnehmer neu überdenken und überlegen, wo sie diese fesseln anstatt sie zu schützen", so Bartenstein abschließend.

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