5.000 TeilnehmerInnen bei 1. Mai Demonstration in Wien

KPÖ-Vorsitzender Baier plädiert für Arbeitszeitverkürzung und soziale Mindestsicherung

Wien, 01.05.01 (KPÖ-PD) - Rund 5.000 Teilnehmer und
Teilnehmerinnen beteiligten sich an der "Alternativen 1. Mai-Demonstration" über die Wiener Ringstraße, zu der neben der KPÖ die Katholische ArbeiterInnenjugend, die Grün-Alternative Jugend, die SLP und weitere Gruppen und Initiativen aufgerufen hatten.

Der 1.Mai stand auch heuer im Zeichen des Widerstandes gegen die Politik des Sozialabbaus und der Frauen- und Fremdenfeindlichkeit der Bundesregierung.

KPÖ-Vorsitzender Mag. Walter Baier, der neben anderen Personen vor dem Parlament sprach, erklärte u.a.: "Am Tag der Arbeit will ich eines klarstellen: unsere Arbeitsleistungen sind es, die den Reichtum schaffen, der sich in immer größeren Ausmaß in den Händen einer winzigen Schicht konzentriert. Die Forderung nach einer Umverteilung von oben nach unten, durch eine adäquate Besteuerung von Kapital und Vermögen, ist aktueller denn je".

Baier forderte eine radikale Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, existenzsichernde Mindestlöhne und Mindestpenisonen, gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit sowie ein flächendeckendes Netz von kostenlosen Kinderbetreuungseinrichtungen!

Die KPÖ - so Baier - stehe aber auch für "die Rücknahme der menschenrechtswidrigen Asylgesetzgebung und die soziale, rechtliche und politische Gleichstellung aller in Österreich lebenden und arbeitenden Menschen". Die TeilnehmerInnen der Demonstration forderte Baier auf, "Rassismus, wo und wann immer er Euch begegnet, nicht zu tolerieren".

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