Dirnberger zum 1. Mai: Wer legal hier lebt, muss legal arbeiten dürfen-

FPÖ-Ausländerpolitik bringt österreichischen Arbeitnehmer unter massiven Lohndruck

Wien (OTS) - "Wer in Österreich legal lebt, muss hier auch legal arbeiten dürfen. Das gilt für mich als Arbeitnehmervertreter mit christlich-sozialen Wurzeln ganz besonders." Das sagte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) anlässlich des Tages der Arbeit. "Die Haltung der Freiheitlichen, die Arbeit vielen legal hier lebenden Ausländern verweigern, ist inhuman und richtete sich auch gegen die österreichischen Arbeitnehmer. Denn nahezu alle Ausländer, die sich legal in Österreich aufhalten, aber keine Arbeitsgenehmigung haben, sind gezwungen, illegal zu Dumpinglöhnen zum Überleben zu arbeiten. Damit werden Inländer durch billige Schwarzbeschäftigung verdrängt und es steigt der Lohndruck auf die österreichischen Arbeitnehmer. Die angebliche 'Partei des kleinen Mannes' steht hinter dieser Entwicklung", kritisiert Dirnberger die Politik der FPÖ, mit der die Schwarzbeschäftigung gefördert wird.

Dirnberger nennt in diesem Zusammenhang weitere Fakten:
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  • erstmals hat es im Jahre 2000 in Österreich einen höheren Zuwachs bei der Schwarzbeschäftigung als in der offiziellen Wirtschaft gegeben
  • ganze Branchen melden sich systematisch vom Sozialsystem ab, insbesonders blüht die Schwarzbeschäftigung im Gastgewerbe (diese Schwarzbeschäftigung von Ausländern geht dort vor allem zu Lasten der im Gastgewerbe beschäftigten Frauen) und in der Baubranche.
  • damit entfallen riesige Mengen an SV-Beiträgen, die das Defizit der Krankenkassen weiter erhöhen. ß

Dirnberger abschließend: "Mit diesen Methoden der Schwarzbeschäftigung legal hier lebender Ausländer entsteht Lohndumping für Inländer durch billige Schandlöhne, es werden die Arbeitszeiten missachtet und es entfallen SV-Beiträge. In Zukunft muss für In- und Ausländer aber wieder gelten: Die Löhne in Österreich dürfen sowohl für Inländer als auch für Ausländer nicht nur zum Überleben, sondern sollen zum Leben reichen. Das ist nur mit legalen Arbeitsverhältnissen auch für Ausländer möglich, denn dann wird durch Schwarzbeschäftigung kein Lohndumping mehr möglich sein."

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