Achatz gegen Finanzierung von BSE-Untersuchungen durch Bauern

Landwirte und Konsumenten sind Geschädigte der BSE-Krise

Wien, 2001-04-30 (fpd) - Eine klare Absage erteile die freiheitliche Landwirtschafts- und Konsumentensprecherin Anna Elisabeth Achatz den Plänen von Minister Molterer, einen Teil der Kosten für die BSE-Untersuchungen die Bauern selbst finanzieren zu lassen. ****

Die Rinderbauern befänden sich mit 11.000 Schilling pro Monat am Ende der landwirtschaftlichen Einkommensskala, betonte Achatz. Durch die BSE-Krise hätten sie seit November rund 30 Prozent an Einkommensverlusten hinzunehmen. Über 60.000 negative BSE-Tests würden den österreichischen Rinderbauern ein erstklassiges Zeugnis ausstellen. Es gebe auch keine Absatzprobleme bei Rindern, wie sich ganz deutlich aus den AMA-Marketingzahlen ablesen lasse. Das bedeute, daß Landwirte und Konsumenten die Geschädigten der BSE-Krise seien, während andere Bereiche durch den niedrigen Produktionspreis massive Gewinne schreiben würden. Dort, und nur dort, seien die Kosten für die BSE-Untersuchungen zu holen.

"Von Minister Molterer erwarte ich mir daß er sich in seiner Eigenschaft als Landwirtschaftsminister vor die Bauern stellt", forderte Achatz. "Ich kann nur für mich sagen, daß ich auf keinen Fall einer Regelung zustimmen werde, die die Einkommenssituation der Bauern weiterhin verschlechtert." (Schluß)

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