Verzetnitsch vom ungarischen Gewerkschaftsbund ausgezeichnet

Verdienste um die Erweiterung von EU und EGB

Budapest (ÖGB). ÖGB- und EGB-Präsident Fritz Verzetnitsch wurde heute in Budapest mit dem MSZOSZ-Preis, der höchsten Auszeichnung des ungarischen Gewerkschaftsbundes ausgezeichnet. Verzetnitsch erhielt diese Auszeichnung für "seine Verdienste um die österreich-ungarische Gewerkschaftszusammenarbeit sowie um die Erweiterung des Europäischen Gewerkschaftsbundes und der Europäischen Union".++++

Im Rahmen eines Festaktes im Kulturzentrum der Postangestellten in Budapest überreichte heute Mittag der Vorsitzende des ungarischen Gewerkschaftsbundes MSZOSZ, Laslo Sandor, den Preis an Verzetnitsch. Ebenfalls ausgezeichnet wurde der ehemalige ungarische Staatspräsident Arpad Göncz. Dieser in Würdigung seiner, "von allen Seiten anerkannten Förderung der Interessen der ungarischen ArbeitnehmerInnen".

Verzetnitsch hatte als EGB-Präsident wesentlichen Anteil daran, dass die osteuropäischen Gewerkschaften schon frühzeitig in den EGB aufgenommen wurden. Im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung setzt er sich dafür ein, dass die Gewerkschaften der Beitrittswerberländer in den Erweiterungsprozess mit eingebunden werden.

Zwischen dem ÖGB, den Gewerkschaften und vor allem der ÖGB Landesexekutive Burgenland gibt es bereit seit rund zehn Jahren intensive Kontakte. In unzähligen gemeinsamen Seminaren wurden inzwischen zahlreiche ungarische GewerkschafterInnen für ihre Aufgabe geschult.(ff)

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