Blecha zu ORF-Gesetz: Nicht Schwarz-Sehen

Generation 50 plus besonders ORF-affin

Wien (SK) Für ein "unabhängiges ORF-Programm mit starkem Österreich-Bezug" sprach sich heute, Samstag der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, aus. "Insbesondere die ÖVP plant einen 'Regierungsfunk' mit dem neuen ORF-Gesetz zu erzwingen, das eine Schwächung des ORF zum Ziel hat. Wir wollen nicht Schwarz-Sehen", sagte Blecha nach einer Arbeitssitzung des Arbeitskreises "Medien" des 330.000 Mitglieder starken Pensionistenverbandes. ****

In dieser Tagung wurde analysiert, dass die "50-plus-Generation" in besonders hohem Maße das ORF-Programm schätze und ihm eindeutig den Vorrang vor ausländischen Konkurrenzprogrammen, wenn diese über Kabel oder Satellit empfangen werden können, einräumen.

Die Medienexperten des PVÖ zeigten sich erfreut über die erfolgreiche Sendung "Schöner Leben", mit der es "gelungen sei, ein neues, aktives Bild der älteren Generation" zu zeigen.

Einen Seitenhieb teilte Blecha an die Werbewirtschaft aus, die "zuwenig die Größe und Kaufkraft der 50-plus-Generation erkannt hat". "Und das", so Blecha, "wo doch das Durchschnittsalter der quotenreichen ORF-TV-Produktionen wie z.B. Vera, Willkommen Österreich, Barbara Karlich Show und Help-TV zwischen 57 und 62 Jahren liegt. In dieser Zielgruppe liegt auch die Werbe-Zukunft."

"Wir Senioren stehen zum ORF, wir brauchen ein unabhängiges, qualitätsorientiertes, populäres und finanziell gesichertes ORF-Programm", so Blecha abschließend. (Schluss) wf/mm

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