Sobotka: Natura 2000 Managementpläne werden erarbeitet

Ein den klassischen Schutzgedanken übersteigender Naturschutz ist gefordert!

St. Pölten (NÖI) - Der Raumordnungsbeirat unter der Leitung von Raumordnungslandesrat Wolfgang Sobotka wird sich in Zukunft auch mit den noch zu erarbeitenden Managementplänen der niederösterreichischen Natura 2000 Flächen beschäftigen.****

"Die Managementpläne für die von NÖ ausgewiesenen Natura 2000 Flächen sollen von der Raumordnungsabteilung gemeinsam mit der Naturschutzabteilung erarbeitet und danach dem Raumordnungsbeirat, dem alle politischen Parteien und Interessenvertretungen angehören, zur Stellungnahme vorgelegt", meint Sobotka zur zukünftigen Vorgangsweise.

In diesen Managementplänen werden die zum Schutz der Flora und Fauna notwendigen Massnahmen festgeschrieben und darüber hinaus die davon abzuleitenden Einschränkungen in der Bewirtschaftung und die daraus resultierenden Entschädigungen dokumentiert. Den Vorteil zu den Managementplänen im Raumordnungsbeirat Stellung nehmen zu können, sieht Sobotka in der Möglichkeit, bei Umsetzung der FFH-Richtlinie einen ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen.

"Die aufgrund dieser Richtlinie getroffenen Maßnahmen müssen nicht nur den Anforderungen des Naturschutzes, sondern auch denen der Wirtschaft, der Bevölkerung und der Kultur, sowie den regionalen und örtlichen Besonderheiten Rechnung tragen. Mit anderen Worten ist ein den klassischen Schutzgedanken übersteigender Naturschutz gefordert", meint Sobotka zu den Aufgaben des Raumordnungsbeirates.

"Der Ausgleich von Interessen gehört seit jeher zu den Hauptaufgaben der Raumordnung. Zur Gewährleistung eines optimalen Interessensausgleichs zwischen den Betroffenen ist daher die Befassung des Raumordnungsbeirates am besten geeignet", so Sobotka.

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