Partnerschaft mit Vernünftigen, Strenge gegen Raser

Aktion für mehr Sicherheit für Motorradfahrer

Dornbirn (VLK) - Vier bis fünf tote und 140 verletzte Motorradfahrer sind auf Vorarlbergs Straßen pro Jahr zu
beklagen. Unfallursache ist meist Eigenverschulden:
Unterschätzung der Geschwindigkeit, falsche Beurteilung der Fahrbahnbeschaffenheit oder Überschätzung des eigenen
Könnens. In einer gemeinsamen Aktion wenden sich Land,
Gendarmerie und Motorradclubs an das Sicherheitsbewusstsein
der Biker. ****

Laut Landesrat Manfred Rein geht es dabei in erster Linie
um Information und Aufklärung. "Eine Vorbildrolle kommt den Motorradclubs zu. Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Vernünftigen, und das ist die große Mehrzahl. Wir müssen aber auch mit aller Strenge gegen die schwarzen Schafe, die leider
das Image der Motorradler prägen, vorgehen", so Rein heute, Freitag, vor Journalisten in Dornbirn.

Geschwindigkeits möchte die Gendarmerie verstärkt und
gezielt zu Leibe rücken. Raser sind nicht nur eine Gefahr,
sondern wegen des Lärms auch eine Belästigung für Anrainer im Ortsgebiet und für andere Verkehrsteilnehmer. Deshalb soll
ein Lärmmessgerät angeschafft werden, um vor Ort die
Lärmwerte von Maschinen feststellen und z.B. Manipulationen
am Auspuff nachweisen zu können.

Zur Sicherheit tragen auch Fahrsicherheitstrainings vor
allem zu Saisonbeginn bei. Entsprechende Angebote gibt es
etwa vom Gendarmeriesportverein, aber auch von Motorradclubs.
Von Seiten des ÖAMTC sind konkrete Bestrebungen für einen
neuen Verkehrsübungsplatz im Gange, damit wieder eine
ständige Gelegenheit für Fahrtrainings zur Verfügung gesteht. Weiters will der ÖAMTC einen Samstag unter dem Motto "Frühlings-fit" veranstalten, wo - nicht nur Klubmitgliedern
- die kostenlose Überprüfung der Maschinen angeboten wird. (gw,nvl)

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