"Regionaler Entwicklungsverband Industrieviertel" vorgestellt

Vor allem in kleinräumiger Zusammenarbeit bieten sich Chancen

St.Pölten (NLK) - Die Obmänner des "Regionalen Entwicklungsverbandes Industrieviertel", Landtagsabgeordneter Karl Pietsch (Wiener Neustadt) und Bundesrat Hans Ledolter (Reichenau an der Rax), stellten heute in Wiener Neustadt den Verband nach seiner Umstrukturierung vor. Gleichzeitig wurde der neue Geschäftsführer und Regionalmanager im Industrieviertel, Diplomingenieur Andreas Weiß, präsentiert, der seit Oktober 2000 auf operativer Ebene daran mitwirkt, dass der Verband sich als eine Einheit für das ganze Viertel empfindet.

1996 unter anderem Namen gegründet, nützten die Verbandsorgane vor allem in der kleinräumigen Zusammenarbeit die Chancen, dass sich die Region mit den Bezirken Neunkirchen, Wiener Neustadt, Baden, Mödling, Bruck an der Leitha und der Gerichtsbezirk Schwechat erfolgreich weiterentwickelt. Vor allem Leader+, eine EU-Förderung für innovative Kleinregionen, ist hier besonders wichtig.

So sind 15 Gemeinden der Buckligen Welt als Leader+-Bewerber engagiert, bei verschiedenen Themen Projekte zu aktivieren und bei der Umsetzung zu helfen. Zehn Gemeinden um die Schneebergbahn, die Hohe Wand und das Steinfeld operieren in den Bereichen Natur, Kultur und Gesundheit. Acht Gemeinden des Piestingtales bemühen sich als Leader+-Bewerber unter dem Stichwort "Biedermeiertal" besonders um Kultur, aber auch um Holz und Handwerk, Landwirtschaft und Tourismus. Die ARGE Schwarzatal hat zwölf Gemeinden als Mitglied. Sechzehn Gemeinden rund um das "Weltkulturerbe Semmering" und die Berge Wechsel, Rax und Semmering in der Region NÖ Süd-Alpin formten sich zu einer Gruppe, die ein Leader+-Programm einreichen wird. Im Triestingtal haben sich acht Gemeinden zusammengefunden, die in Kürze eine Arbeitsgemeinschaft gründen und ein kleinräumiges Entwicklungskonzept erstellen wollen. 20 Gemeinden des Bezirkes Bruck an der Leitha arbeiten ebenfalls an einem Leader+-Programm. Ein Regionalverein soll demnächst gegründet werden. Der Bezirk Mödling erstellt ein Konzept für Erholungsräume, um die Infrastruktur für die Naherholung langfristig absichern zu können.

Der Verband berät auch als Förderlotse von der Idee bis zum einreichfähigen Konzept, als Berater für die Kooperation von Betrieben und als Servicestelle für grenzüberschreitende Projekte mit Ungarn und der Slowakei im Rahmen der Interreg-Förderung der EU.

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