LSth Gorbach: "Vorarlberger sind Meister im Abfalltrennen"!

Künftiges Hauptthema ist die Abfallvermeidung

Bregenz (VLK) - "Die Vorarlberger sind bereits Meister im Abfalltrennen, weshalb der abfallwirtschaftspolitische
Schwerpunkt der nächsten Jahre hauptsächlich der
Abfallvermeidung gewidmet sein wird", sagte Landes-
statthalter Hubert Gorbach, heute bei der Präsentation der Vorarlberger Abfallwirtschaftsdaten 2000. Erfreuliches
Detail: Die hohe Bereitschaft der Bevölkerung, die
anfallenden Abfälle bestmöglich zu trennen und die qualitativ hochwertige Aufbereitung der Altstoffe führten bei den
anfallenden Mengen an Haushaltsabfällen zu einem
Verwertungsgrad von beachtlichen 67,6 Prozent! ****

Das umfangreiche Datenmaterial ist in einer
übersichtlichen Broschüre zusammengestellt, erstmals sind die Vorarlberger Abfallwirtschaftsdaten auch vollständig über das Internet unter der Adresse www.vorarlberg.at/Landesregierung/s-abfall.htm abrufbar.

Die wichtigsten Eckdaten: Beim gesamten Restabfallaufkommen(Haushaltsabfälle, Abfälle aus Industrie
und Gewerbe) musste neuerlich eine Mengensteigerung von 4.171
Tonnen (+ 3,3 Prozent) auf insgesamt 104.797 Tonnen zur
Kenntnis genommen werden. Diese Restabfälle wurden fast ausschließlich über die regionalen Restabfalldeponien im Land entsorgt. Das Bioabfallaufkommen hat im letzten Jahr in allen
vier Abfallregionen zugenommen. Insgesamt wurden 9.761 Tonnen gesammelt (+ acht Prozent). Laut Gorbach ist hier das
Ergebnis erfreulich, aber trotzdem noch nicht bezogen auf das
ganze Land zufrieden stellend. Auch bei der Sammelquote von
83,5 Prozent von Küchenabfällen und Speiseresten aus dem Gastgewerbe bzw. Großküchen (Jahr 2000: 3.600.740 Liter
Sautrank) konnte eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber
dem Vorjahr erzielt werden. Die großteils über Sammelinseln
und Bauhöfe der Gemeinden gesammelten Altstoffe konnten
gegenüber dem Vorjahr um 4.408 Tonnen gesteigert werden (+
7,7 Prozent). Im vergangenen Jahr wurden außerdem 38.404
Tonnen gefährliche Abfälle, gesammelt. Die
überdurchschnittliche Steigerung von 18.075 Tonnen gegenüber
dem Vorjahr ist großteils auf kontaminiertes Erdreich zurückzuführen. Rund die Hälfte der angefallenen gefährlichen Abfälle (19.045 Tonnen) wurden über Abfallsammler/-behandler
aus Vorarlberg entsorgt.
(ug/dig,nvl)

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