Kammerreform wird von allen Fraktionen mitgetragen - Einstimmiger Beschluss

Novelle zum Wirtschaftskammergesetz einstimmig am Kammertag beschlossen - von allen Seiten Lob für Leitls Kammerreform

Wien (PWK318) Einstimmig wurde die Novelle zum Wirtschaftskammergesetz beschlossen. Alle im Kammertag vertretenen politischen Fraktionen fanden Lob und Unterstützung für den Gesetzestext.

"Präsident Leitl ist es gelungen mit einem Entrostungsspray die Beweglichkeit der Kammerorganisation wieder herzustellen, weswegen ihm von Seiten des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender Lob zu zollen ist", so Maximilian Hoffmann. "Das nun vorliegende Ergebnis des Reformprozesses deckt sich in vielen Bereichen mit unseren Vorstellungen. Besonders erfreulich jedoch sind die Einbeziehung der Mitglieder bei künftigen Beitragserhöhungen, die Reduktion des Beitragsvolumen und die sehr deutliche Abschlankung der WK-Organisation". Handlungsbedarf sieht der Vertreter der freiheitlichen Fraktion nach wie vor im Bereich der Mehrfachmitgliedschaften. "Hier muss es uns gelingen Einsparungen zu finden, ohne dabei die Fachorganisationen und Innungen zu gefährden."

Der Vizepräsident Rene Alfons Haiden, Vertreter des sozialdemokratischen "Freien Wirtschaftsverbandes", zeigt sich über das Ergebnis zufrieden. Haiden: "Es kommt die ernste Absicht zum Ausdruck, eine Reform für alle Mitglieder zu machen." Verbesserungen durch die Reform sieht Haiden bei der erreichten größeren Effizienz beim Mitgliederservice, der Verbilligung der Leistungen und beim Wahlrecht, das vor allem für die kleineren Fraktionen eine größere "Gerechtigkeit" bringt.
Haiden: "Das neue Wahlrecht entspricht jetzt dem Wählerwillen." Ausdrücklich appellierte Rene Alfons Haiden an die Fraktionen an der Pflichtmitgliedschaft als Basis für eine erfolgreiche Service- und Interessenvertretung festzuhalten." Die "einschneidenden" Veränderungen sieht der Vorsitzende des "Freien Wirtschaftsverbandes" als Anpassung an die wirtschaftlichen Realitäten und waren dank der konstruktiven Zusammenarbeit aller wahlwerbenden Gruppen möglich.

Auch die Industrie bekennt sich zum neuen Wirtschaftskammer-Gesetz:
"Gehen wir daher die Umsetzung an, gestützt auf gegenseitiges Vertrauen und eliminieren wir das Misstrauen", kommentierte Werner Tessmar-Pfohl die Bedeutung der Novelle.

"Präsident Leitl hat einen partnerschaftlichen Föderalismus gewollt", fand Walter Nettig, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, Lob für Leitls Vorgangsweise. Für den Vertreter der größten Landeskammer war diese Reform notwendig. "Es war der letzte Moment um unsittliche Überlegungen abzuwenden", unterstrich Nettig den Erfolg der Wirtschaftskammer-Erneuerung, eine Zersplitterung der Interessensvertretung abzuwenden. (AB/MW/WG)

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