EIN BEITRAG ZUR ÜBERWINDUNG VON VORURTEILEN UND STEREOTYPEN Bundesratspräsident Klamt besuchte Slowenien

Wien (PK) - Sehr zufrieden über seine Gespräche mit führenden Politikern in Slowenien äußerte sich Bundesratspräsident Gerd Klamt nach seiner Rückkehr nach Österreich. Die Fortsetzung des Dialogs und der "gewachsenen Reisetradition" sei ein wichtiger Beitrag zur Überwindung von Vorurteilen und Stereotypen, sagte Klamt. Der Präsident des Bundesrats hatte Slowenien vom 23. bis 25.April an der Spitze einer Delegation besucht, der auch Vizepräsident Jürgen Weiss und die Bundesräte DI Hannes Missethon (V, Kärnten) und Mag. Christof Neuner (F, Steiermark) angehörten.

Der Besuch fand auf Einladung des Präsidenten der 2. Kammer des slowenischen Parlaments, des Staatsrats, Tone Hrovat, statt. Die Delegation traf außerdem mit Staatspräsident Milan Kucan, mit dem Präsidenten der Staatsversammlung, Borut Pohar, und - in Vertretung des im Ausland weilenden Außenministers Rupel - mit Staatssekretär Iztok Simoniti zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die nachbarschaftlichen Beziehungen, die Volksgruppen- bzw. Minderheitenthematik und die slowenischen Bemühungen um einen Beitritt zur Europäischen Union. In diesem Zusammenhang wurden auch die Avnoj-Dekrete angesprochen, wobei auf die Bedeutung des diesbezüglichen Dialogs verwiesen wurde.

Präsident Kucan sprach darüber hinaus Fragen der Föderalisierung an, die für Slowenien - im Sinn der Einführung von verfassungsrechtlich definierten Regionen zur Erreichung von mehr Bürgernähe - für unumgänglich hielt. Speziell interessiert zeigte sich Kucan dabei am österreichischen Bundesrat.

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