ARBÖ: Laute Walkman-Musik und Handy am Rad, Scooter & Co. lassen Unfallrisiko steigen

Wien (ARBÖ) - Das Frühlingswetter werden viele Freizeitsportler nützen, um mit ihren Rädern, Inline-Skates oder Micro-Scooter die Natur zu genießen. Etliche davon mit fetziger Musik im Ohr via Walkman-Kopfhörer. Was zwar als besonders "cool" empfunden wird, bildet leider ein nicht unwesentliches Verkehrsrisiko, denn durch die laute Musik wird man von den anderen Verkehrsgeräuschen abgeschottet und abgelenkt, betonen die ARBÖ-Verkehrsjuristen.

Vor allem, wenn die Musik sehr laut gehört wird, steigt das Verkehrssicherheitsrisiko und die Unfallgefahr. Die ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert dazu: "Zu laute Musik übertönt die Warnsignale anderer Verkehrsteilnehmer. Radios oder Walkman dürfen nur mit einer solchen Lautstärke betrieben werden, dass dadurch die Aufmerksamkeit des Verkehrsteilnehmers nicht beeinträchtigt wird und eventuelle Warnsignale anderer Verkehrsteilnehmer eindeutig wahrgenommen werden können."

Außerdem kann zu laute Musik, die per Ohrhörer - abgeschottet von anderen Umwelteinflüssen - genossen wird, unter Umständen auch den Gleichgewichtssinn des "Sportlers" in Mitleidenschaft ziehen.

Deshalb empfiehlt der ARBÖ: Wenn schon Walkman-Musik, dann die Lautstärke entsprechend einstellen. Und: Freizeitsportler sollten vor allem auch nicht auf die richtige Sicherheitsausstattung vergessen -sprich Radhelm, Gelenkschützer etc.

Übrigens: In Österreich dürfen Radler und Skater während des Fahrens mit dem Handy telefonieren. Die ARBÖ-Verkehrsjuristin dazu: "Gemäß Straßenverkehrsordnung gibt es für Radfahrer und Inline-Skater keine definitiven Bestimmungen hinsichtlich der Verwendung von Handys während der Fahrt. Es ist lediglich vorgeschrieben, dass Radfahrer nicht freihändig fahrend telefonieren dürfen und dass das Rad immer unter Kontrolle sein muss."
In Deutschland hingegen müssen Radfahrer seit 1. April 2001 auch am Rad eine Freisprecheinrichtung verwenden. Wer dies nicht tut, wird mit DM 30,- / ATS 210,- / EUR 15,26 Verwarnungsgeld zur Kasse gebeten.

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