DIE EUTHANASIEDISKUSSION IST EINE FRAGE DER ETHIK

Wien (OTS) - Das Wesentliche in der Diskussion um die Euthanasiefrage betrifft Fragen der Menschenwürde und Menschenrechte. Somit ist diese Auseinandersetzung zuallererst eine ethische.

Die auch zu beobachtende Haltung, die Auseinandersetzung selbst verhindern zu wollen bzw. zu diffamieren und zu tabuisieren, um Übel und Unheil abzuwenden, ist, wie wir PsychotherapeutInnen wissen, der falsche Weg. Verbote und Tabus garantieren keine Durchsetzung ethischer Haltung. Vielmehr gilt es, in der Diskussion auf die notwendige Sensibilität und ethische Grundhaltung zu achten.

Dazu gehören dann auch kritische Fragen wie: In welchem Kontext, mit welchem Interesse wird die Frage von wem aufgeworfen!

Unabdingabr ist in dem Zusammenhang die Fragen der Menschenwürde und Menschenrechte in ihrer ganzen Komplexität zu stellen. Das bedeutet, auch das Gesundheitswesen, adäquate Krankenbehandlung und -betreuung, Sterbebegleitung, Unterstützung der Angehörigen und nicht zuletzt die Geschehnisse im Nationalsozialismus in das Blickfeld zu rücken.

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