Wittmann zu Prinzhorn: Zentralismus darf nicht einziger Inhalt einer Verwaltungsreform sein

Wien (SK) "Zentralismus und eine Aushöhlung des ländlichen Raumes dürfen nicht die alleinigen Inhalte einer von den Regierungsparteien oktroyierten Verwaltungsreform sein", kritisierte der SPÖ-Sprecher für Verwaltungsreform, Peter Wittmann, heute Aussagen des Zweiten Nationalratspräsidenten Prinzhorn zur Verwaltungsreform. Gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte Wittmann, "dass Zentralismus und die Schließung von Postämtern, Sicherheitsdirektionen, Gendarmerieposten, Finanzämtern und Bezirksgerichten eine falsch verstandene Verwaltungsreform bedeuten, die mit einem Mehr an Bürgernähe rein gar nichts zu tun hat". ****

Verwaltungsstrukturen zeitgemäß anzupassen, dürfe nicht heißen, "dass auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger für das Erreichen eines zweifelhaften Nulldefizits bis 2002 gespart wird", so Wittmann weiter. Es müsste vielmehr ein Konsens zur Zufriedenheit aller Betroffenen gefunden werden, der letztendlich zu effizienten, schlanken und bürgernahen Strukturen in der öffentlichen Verwaltung führt, bekräftigte Wittmann abschließend. (Schluss) hm

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