ots Ad hoc-Service: Börsenmakler Schnigge AG <DE0005236400>

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Börsenmakler Schnigge AG:

  • Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf: Vorstellung des Jahresabschlusses 2000
  • Bericht über erstes Quartal 2001
  • Testphase mit Handelssystem Xeos von IBM

Im Rahmen der diesjährigen Bilanzpresse-konferenz legt die Börsenmakler Schnigge AG heute ihren Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vor.

Der Vorstand der Gesellschaft berichtet vor Journalisten in Düsseldorf über die wesentlichen Faktoren, die zu dem gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.669 (nach TEUR 16.608 in 1999) führten. Trotz überaus ungünstiger Kapitalmarktbedingungen ist es damit dennoch gelungen, das Geschäftsjahr 2000 mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Gleiches gilt für die Entwicklung des Nachsteuerergebnisses. Der Jahresabschluss weist für 2000 einen Überschuss von TEUR 1.563 aus (nach TEUR 8.829 in 1999).

Mit einem Ergebnis pro Aktie von Euro 0,16 (nach Euro 0,88 -adjustiert für 1999) sind die Möglichkeiten der Gesellschaft hinsichtlich des Ausschüttungsbetrages eingeschränkt. Um den freien Aktionären nach einem äußerst schwierigen Geschäftsjahr dennoch eine akzeptable Kapitalverzinsung zu bieten, haben die Gründungsaktionäre, die ca. 56% des Grundkapitals halten, auf eine Ausschüttung verzichtet. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den freien Aktionären eine Dividende von Euro 0,40 (Vorjahr - adjustiert -: Euro 0,85) zu zahlen.

Der ungünstige Trend des Jahres 2000 setzte sich im laufenden Geschäftsjahr fort. Aufgrund vorläufiger Zahlen weist die Zwischenbilanz für die ersten drei Monate 2001 einen Verlust in Höhe von TEUR 1.379 aus. Zu diesem Fehlbetrag führen - trotz kontrollierter Kostenentwicklung - die schwachen Einnahmen aus Courtagen und Finanzgeschäften. Das Geschäft mit Neuemissionen kam nach erfreulichem Start im neuen Geschäftsjahr zum Erliegen.

Im Vergleich zu den ersten drei Monaten in 2001 schloss das erste Quartal 2000 für die Börsenmakler Schnigge AG mit einem Überschuss von netto Euro 4,3 Mio. ab. Wegen der extremen Marktbewegungen im Jahr 2000 eignet sich als Vergleichszahl besser der Betrag von
TEUR 391 (entspricht 3/12 des Jahresergebnisses 2000).

Trotz des schwachen Starts in das neue Geschäftsjahr zeigt sich die Gesellschaft zuversichtlich, dass sich der negative Markttrend zumindest in der zweiten Jahreshälfte umkehren wird. Deshalb ist das Unternehmen davon überzeugt, nach der Überwindung der allgemeinen Marktschwäche wieder ein positives Ergebnis erzielen zu können.

Unsere ECN-Strategie (ECN = Electronic Communication Network) werden wir in diesem Jahr umfassend umsetzen. Wir testen zusammen mit IBM und maxblue (dem Internet Broker der Deutschen Bank) die Nutzung des Handelssystems Xeos von IBM und planen, im Mai 2001
mit maxblue den außerbörslichen Handel von Aktien der Segmente Dax 30, Nemax 50, Nasdaq 100 und Pre-IPO (Neuemissionen per
Erscheinen) zu beginnen. Auch mit der 1822direkt, der Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse, planen wir, diesen Handel in Kürze aufzunehmen.

Die eingeschlagene Unternehmensstrategie der Diversifizierung und damit der Entwicklung der Gesellschaft vom Börsenmakler zum breit aufgestellten Finanzdienstleister dient dem Ziel, weitgehende Unabhängigkeit von Börsenzyklen und dem herkömmlichen Maklergeschäft herzustellen.

Weitere Informationen auf der Homepage www.schnigge.de und bei:

Börsenmakler Schnigge AG

Wolf-Rüdiger Hansen Heike Hollweg
Direktor, Pressesprecher Investor Relations
Telefon 069 15684-167 Telefon 0211 13861-47
Fax 069 15684-304 Fax 0211 326328
Mobil 0171 2257 520 Email heike.hollweg@t-online.de Email wrhansen@schnigge.de

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