Acht neue Operationssäle im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien - BILD (web)

Wien (OTS) - Kardinal Dr. Christoph Schönborn eröffnete und segnete am 26. April 2001 im Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder den neuen und modernst eingerichteten Operationstrakt. Anlässlich dieses bedeutenden Ereignisses wurde auch der Platz vor dem Krankenhaus in Johannes von Gott - Platz umbenannt.

In nur 10-monatiger Bauzeit wurden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder 8 neue, modernst ausgestattete Operationssäle und ein Aufwachraum errichtet. Die Baukosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 92 Millionen Schillinge. Beachtenswert dabei ist auch, dass während der umfassenden Umbauarbeiten der normale Spitalsbetrieb nicht unterbrochen werden musste. Durch den hervorragenden Einsatz des medizinischen und pflegerischen Personals konnte in nur vier im Innenhof provisorisch installierten Operationssälen die Anzahl der Operationen im Vergleich zum Vorjahr sogar gesteigert werden.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ist nicht nur das älteste Wiens, sondern unter 30 Wiener gemeinnützigen Krankenhäusern auch das neuntgrößte. Hier werden rund 17.000 stationäre und 60.000 ambulante Patienten jährlich behandelt. Derzeit stehen 110 Ärzte und insgesamt über 500 Mitarbeiter der Bevölkerung zur Verfügung. Neben den bestehenden 8 medizinischen Abteilungen (Innere Medizin und Kardiologie, Chirurgie, HNO und Phoniatrie, Gynäkologie, Augenheilkunde, Urologie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Radiologie und Nuklearmedizin) sind bis zum Ende des Umbaus auch noch die Errichtung eines Departements für Akutgeriatrie und einer neurologischen Abteilung geplant. Zusätzlich zur bestehenden medizinisch-technischen Einrichtung und den vorhandenen Großgeräten wird noch heuer ein Magnetresonanztomograph in Betrieb genommen. Somit kann dieses Krankenhaus auch im internationalen Vergleich als modernst eingerichtetes Schwerpunktkrankenhaus eingestuft werden.

Neben der Hilfe der Gemeinde Wien sind es auch die vielen Menschen, die es durch ihre regelmäßigen Spenden den Barmherzigen Brüdern auch ermöglichen in die Zukunft dieses geschichtsträchtigen, christlichen und äußerst modernen Krankenhauses zu investieren, um im Sinne des Hl. Johannes von Gott, dem Ordensgründer, für alle jene da zu sein, die ihrer Hilfe bedürfen. So wird niemand weggeschickt, nur weil er keinen Krankenschein hat oder die finanziellen Mittel fehlen. In seiner Dankesrede anlässlich der Umbenennung des Platzes vor dem Krankenhaus auf den Namen des Heiligen Johannes von Gott durch Bezirksvorsteher Gerhard Kubik, bedankte sich Pater Prior Ulrich Fischer besonders für die Treue der Bevölkerung und ihrer Verbundenheit zu den Barmherzigen Brüdern.

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