Zinsgleitklausel - eine Frage der Konditionengestaltung und des Wettbewerbs

Wien (PWK311) - Generelle Kritik am Verhalten der Banken im Zusammenhang mit der Zinsgleitklausel weist die Bundessektion Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich zurück. Die Gestaltung der heute, Donnerstag, von Justizminister Dr. Böhmdorfer kritisierten Zinsgleitklauseln sei vielmehr eine Frage des Wettbewerbs und damit ein Teil der Konditionengestaltung der einzelnen Institute, stellt der Syndikus der Bundeskreditsektion, Dr. Herbert Pichler, klar.

"Wir stimmen aber mit dem Minister jedenfalls überein, dass seit dem Inkrafttreten der Konsumentenschutzgesetznovelle 1997'... die österreichische Kreditwirtschaft eindeutige und für den Verbraucher nachvollziehbare Zinsgleitklauseln eingeführt hat'."

"Da es sich bei Fragen der Zinsgleitklausel aber um Wettbewerb handelt, kann dies aus rechtlichen Gründen auch nicht eine Frage einheitlicher Vorgangsweisen und Vereinbarungen sein, wie sich dies die Konsumentenschützer offenbar vorstellen", erklärt Pichler. "Tatsächlich gibt es in diesem Bereich eine derart große Zahl unterschiedlich gestalteter Zinsgleitklauseln inklusive Rundungsregeln, dass dies nur Angelegenheit des jeweils einzelnen Kreditinstituts sein kann. Dabei gehen wir davon aus, dass die verwendeten Zinsgleitklauseln gesetzeskonform sind". (hp)

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