FPD: Stoisits soll sich besser informieren

Wien, 2001-04-26 (fpd) - Aufgrund der aufgeregten Polemik der Frau Stoisits, die es nicht einmal zustande bringt, auch nur annähernd eine niveauvolle Diskussion über neue Modelle der Integration zu führen, raten wir ihr, über die Grenzen Österreichs hinaus nach Deutschland, Holland, Kanada und der Schweiz zu schauen, wo Politiker aller Couleurs Modelle des verpflichtenden Integrationsvertrags sehr positiv diskutieren. Die Erlernung der jeweiligen Landessprache als Voraussetzung für eine bessere Integration ist überall unbestritten.

Aber auch aus Österreich können wir Frau Stoisits eine Stimme für die Erlernung der deutschen Sprache übermitteln, die wohl unverdächtig ist, nämlich den ehemaligen Wiener SPÖ-Chef Hans Mayr: "Den Spaß, Menschen einzubürgern, die weder die deutsche Sprache noch die Grundsätze unserer Geschichte kennen, können wir uns nicht mehr leisten. Wir sollten die Grundsätze der Einbürgerung in den USA kopieren, das wäre im Interesse der Österreicher und auch im Interesse der Einzubürgernden. Wer nicht Deutsch kann, hat am Arbeitsmarkt kaum eine Chance und kann im Prinzip nur Hilfsarbeiter werden. Das ist doch auch für ihn schlecht. Das müssen wir ändern." (profil, 23.10.1999)
(Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC