LEINER: GESUNDHEITSBERUFE SIND BASIS DER GUTEN GESUNDHEITSVERSORGUNG IN ÖSTERREICH ÖVP-Gesundheitspolitiker fordert schnelle Reform der Gesundheitsberufe

Wien, 27. April 2001 (ÖVP-PK) Die Gesundheitsberufe sind Basis der guten Gesundheitsversorgung in Österreich. Das hohe Niveau der Gesundheitsberufe muss weiter gepflegt werden. Sie zeichnen sich durch hohe Einsatzbereitschaft, fachliche Qualifikation und gute Kommunikationsfähigkeit aus und bedürfen eines hohen Idealismus'. Im Mittelpunkt steht der Mensch. Aber nur, wenn die in Gesundheitsberufen Tätigen auch zufrieden sind, werden auch die Patienten zufrieden sein. Um das hohe Niveau in Österreich zu halten, müssen auch die entsprechenden Voraussetzungen für die Aus- und Fortbildung sowie die wissenschaftliche Begleitung gegeben sein. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Prim.Dr. Günther Leiner in seiner Rede zur 12. Fachgruppentagung der Gewerkschaft für Gesundheitsberufe in Wien. ****

Hohes Niveau erfordere auch genügend Personal. Bei den Dienstleistungen im Gesundheitsbereich sei ein Personalabbau daher nicht angezeigt. "Wenn zu wenig Personal vorhanden ist, kommt es zu psychischen Überbelastungen und Mobbing und damit zu einem Abbau bei der Qualität. Die in Gesundheitsberufen Tätigen stehen schließlich als Begleiter in schwierigen Situationen der Krankheit als tröstender Helfer zur Seite. Daher ist die anstehende Reform der Gesundheitsberufe schnellstens zu verwirklichen", ist Leiner überzeugt. Für viele auch bereits bestehende Berufe sei weder das Berufsbild noch die Ausbildung zeitgemäß geregelt, verwies Leiner unter anderem auf die Ausbildung für medizinisch-technische Dienste. Notwendig sei zudem eine Reform der Ausbildung für Sanitätshelfer. Wenn die Verhandlungen zwischen den einzelnen Berufsgruppen und den Ländern nach zehn Jahren noch immer nicht abgeschlossen seien, sind so werde diese Angelegenheit eben vom Parlament übernommen werden.

Leiner sprach sich zudem für den Ausbau der mobilen Dienste und Hauskrankenpflege aus. In den nächsten Jahren würden zusätzlich mindestens 100.000 pflegebedürftige Menschen zu Hause professionell versorgt werden wollen.

GESUNDHEITSBERUFE IM VORMARSCH

Österreichweit sind rund 200.000 Menschen im Gesundheitsbereich tätig, davon zirka
130.000 Menschen im Spitalsdienst: Der Bereich "Gesundheit" werde als Wachstumsbranche am Arbeitsmarkt eingestuft. Vor allem Krankenversorgung und Pflege, Alten- und Behindertenbetreuung, Familien- und Heimhilfe, Beratung im Gesundheits- und Sozialbereich sowie Problemgruppenbetreuung von Süchtigen bis Arbeitslosen zählten zu den aussichtsreichen Berufen.

"Es gilt, das Ausbildungsniveau, die medizinisch-therapeutische Kompetenz und die Arbeitsbedingungen dieser Menschen effizient und nachhaltig zu fördern und die ethischen Fragen im Umgang mit den Menschen verstärkt zu berücksichtigen, betonte Leiner abschließend. (Schluss)
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