WESTENTHALER (3): ORF: Regierung hat Werbezeiten ausgeweitet

Verbot von Product Placement in Informations- und Kinder- und Jugendsendungen

Wien, 2001-04-26 (fpd) - Zur Diskussion über die Werbung im ORF meinte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler in seiner heutigen Pressekonferenz, daß der ORF durch diese Bundesregierung seit 1.1.2001 eine Ausweitung seiner Werbezeiten um 20% erfahren habe. Die Gesamtwerbezeit von 35 Minuten pro Tag sei auf 42 Minuten erweitert worden. ****

Es gebe keine Änderung der Werbung im Radio, sagte Westenthaler. Dort bleibe alles beim alten. Lediglich eine Neudefinition der Unterbrecherwerbung im Fernsehen gebe es, wo man bestimmte Phasen freihalten wolle. Dies sei ein Wunsch der Seher. Weiters gebe es ein Verbot von Product Placement in Informations- und Kinder- und Jugendsendungen sowie eine Sicherung der redaktionellen Unabhängigkeit des ORF bei Sponsoring oder Patronanz.

Durch einen klaren Programmauftrag zum Qualitätsprogramm könne es auch keine finanziellen Einbußen geben, führte Westenthaler weiter aus. Wenn der ORF, wie immer beteuert werde, ohnehin in der prime time anspruchsvolle Programme sende, stelle sich die Frage, warum die Festschreibung einer Tatsache im Gesetz den ORF angeblich 500 Millionen Schilling kosten solle.

Insgesamt werde der ORF ein starker Konkurrent für die entstehenden Privatsender sein. Das ORF-Gesetz sei eine humane Lösung, schloß Westenthaler. (Schluß)

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