Tschernobyl: Naturforscher warnt vor menschenverachtender Atomtechnologie

Nachhaltige Energienutzung möglich!

Wien (OTS) - Aus Anlass des heutigen fünfzehnten Tschernobyl-Gedenktages mahnt der Erfinder, Wilhelm Mohorn, vor dem Irrglauben, die Natur mittels der Technik beherrschen zu können. Mohorn: "Die Katastrophe von Tschernobyl mit den schrecklichen Folgen hat gezeigt, daß die Atomtechnologie nicht beherrschbar ist".

Mohorn, selbst Träger der Kaplan-Medaille ist der Erfinder des AQUAPOL-Gerätes, ein Mauertrockenlegungsgerät, das mit natürlicher, überall auf der Erde vorhandener Energie, also ohne künstliche Energie (z.Bspl. Stromanschluss), aber auch ohne chemische Hilfsmittel, seit 1985 in Europa 25 000 fach erfolgreich eingesetzt wurde.

Mohorn: "Nach dem schwersten nuklearen Unfall, der sich am 26. April 1986 im Atomkraftwerk Tschernobyl ereignete, ist heute, 15 Jahre nach dem Atomunfall der Höhepunkt der katastrophalen Auswirkungen noch längst nicht überwunden. Nach offiziellen Angaben leiden bis heute allein in der Ukraine drei Millionen Menschen unter den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl. Tatsache ist, daß es noch 50 bis 70 Jahre dauern wird, bis das wirkliche Ausmaß der Katastrophe beurteilt werden kann, denn bei etwa 7 Millionen Menschen könnten sich die Auswirkungen der atomaren Strahlenbelastung erst noch zeigen."

"Besonders betroffen von der Atomkatastrophe sind Kinder, vor allem jene, die noch nicht einmal geboren sind", so Mohorn.

Mohorn weiter: "Tschernobyl muß Anlaß sein, über die Nutzung der gefährlichen Atomtechnologie nachzudenken und die Konsequenzen aus der Tatsache zu ziehen, daß diese Technik zu riskant und nicht beherrschbar ist. Ein Ausstieg aus dieser menschenverachtenden Technologie muß daher oberste Priorität haben".

"Es liegt nicht daran, daß wir keine Alternativen haben, denn umweltfreundliche und nachhaltige Wege der Energienutzung sind ausreichend vorhanden. Dies muß einmal mehr Anlaß sein, der riskanten, nicht beherrschbaren Nutzung der Atomtechnik den Rücken zu kehren und für den Menschen und die Natur verträgliche Energieformen zu wählen", fordert Mohorn.

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