Blecha: Jetzt auch Handys zu Gebührenbefreiung zugelassen

Wien (SK) "Der Pensionistenverband hat entscheidend mitgeholfen, die Telefongebühren-Befreiung für sozial Schwächere sicherzustellen. Nun ist auch unsere Forderung nach Einbeziehung der Mobilfunkbetreiber zur Realität geworden", freute sich Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha am Donnerstag über den von max.mobil als ersten Handybetreiber angebotenen "Sozialtarif". ****

Der Vertrag mit max.mobil wurde kürzlich auf Basis des neuen Fernsprechzuschuss-Gesetzes abgeschlossen und sieht vor, dass - wie beim Festnetz 190 Schilling vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie refundiert werden. Anspruchberechtigt sind BezieherInnen von Pflegegeld, BezieherInnen einer Ausgleichzulage, Blinde und Personen, deren Einkommen 9.449 Schilling (bei zwei Personen 13.481 Schilling) nicht übersteigt. Die Befreiung von der Telefongrundgebühr einschließlich einer Stunde Sprechgebühr pro Monat betrifft derzeit rund 308.000 Personen, erörterte Blecha gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Blecha sieht in der Einbeziehung des Mobil-Telefons in die Gebühren-Befreiung vor allem den Vorteil der zusätzlich gewonnenen räumlichen und örtlichen Unabhängigkeit bzw. bei Behinderungen und Krankheit den Komfort. "Jemand der sich besonders schwer beim Aufstehen oder Gehen tut, hat es mit einem Handy leichter. Und wenn jemand ans Krankenbett gefesselt ist, bietet sein Handy in Griffweite einen gewissen Komfort", bringt Blecha praktische Beispiele für die neuen Möglichkeiten des Gesetzes.

Auf die von "max-mobil-sozial" angebotenen Pre-Paid-Handys werden monatlich 360 Schilling gebucht, was dem Wert von einer Stunde in alle Zielzonen zu telefonieren, entspricht. (Schluss) hm/mm

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