VSStÖ übergibt BM Häupl Freifahrtforderung

ÖVP-Aktionsgemeinschaft spricht sich gegen Erleichterung für Studierende aus

Wien (SK) Der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) hat heute, Donnerstag, dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl die "modifizierte und realistisch" finanzierbare Forderung nach Freifahrt für in Wien hauptgemeldete Studierende übergeben. Darüber hinaus hat der VSStÖ auch Erleichterungen für die durch die Studiengebühren doppelt belasteten ausländischen Studierenden gefordert. Die "ÖVP-finanzierte AktionsGemeinschaft hat sich, offensichtlich den Vorgaben ihrer Mutterpartei folgend, gegen diese Erleichterungen für die Studierenden ausgesprochen", hieß es Seitens des VSStÖ. ****

"Bürgermeister Häupl hat unsere Forderung entgegen genommen und wird sich in den nächsten Tagen damit beschäftigen. Er hat noch einmal betont, dass eine langfristige Finanzierung der Freifahrt für alle Studierenden in Wien von der Unterstützung der Bundesregierung -konkret von Minister Bartenstein - abhängig ist. Wir hoffen, dass die Zusage vom Bund bald kommt", so der Vorsitzende des VSStÖ-Wien, Jürgen Pfeffer. Der VSStÖ fordert die blau-schwarze Bundesregierung nachdrücklich dazu auf, die Mittel zur Freifahrt für alle Studierenden aus dem FLAF freizugeben, um die durch die Studiengebühren belasteten StudentInnen zumindest zum Teil zu entlasten.

Die hochschulpolitische Sprecherin und Spitzenkandidatin des VSStÖ für die ÖH-Wahlen, Andrea Mautz, sieht in dem Angriff der ÖVP-Aktionsgemeinschaft Heuchelei: "Martin Faißt und Uli Höller sollten sich lieber mit ihrer Parteifreundin Elisabeth Gehrer zusammensetzen und schauen, wie sie ihr die Studiengebühren wieder ausreden, anstatt Forderungen nach Erleichterungen für Studierende zu kritisieren. Ich sehe nicht, dass die ÖVP-AG einen ähnlichen Vorstoß gemacht hätte. Faißt und Höller könnten auch zu Parteikollegen Bartenstein gehen und ihm die Finanzierung der allgemeinen Freifahrt für Studierende aus dem FLAF klar machen." (Schluss) ml/mm

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