Dirnberger fordert bessere Bedingungen für Berufspendler bei den ÖBB

Verwunderung über Gewerkschaftszustimmung zu neuem ÖBB-Chef

Wien (OTS) - "Welcher Teufel hat die zuständige Ministerin Forstinger denn bei der ÖBB geritten? Da wird sich Finanzminister Grasser mit seiner Ankündigung, als FPÖ das Match um die bessere Regierungsmannschaft gewinnen zu wollen, aber schwer tun", mit diesen Worten reagierte AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) auf die Bestellung von Rüdiger vorm Walde zum neuen ÖBB-Chef. Immerhin steuert der Finanzminister 23 Milliarden zur ÖBB bei. Da ist es schon verwunderlich, wenn dann Forstinger ohne Rücksprachen macht was sie will. Die Ministerin hätte sich besser beraten lassen sollen, wenn es um so wichtige Unternehmen wie die ÖBB geht, und nicht auf irgendein Küchenkabinett Unwissender vertrauen sollen, rät Dirnberger.

"Jeder, der sich nur halbwegs informiert, weiß, dass in Berlin -abgesehen vom massiven Personalabbau - unter vorm Walde der Verlust verdoppelt wurde, die Passagierzahlen um 20 Prozent zurück gegangen sind und die Fahrpreise verdoppelt wurden. Das lässt befürchten, dass er den Kurs des bisherigen ÖBB-Chefs Draxler in dieser Hinsicht fortsetzen wird", meint Dirnberger, der als Arbeitnehmervertreter einen ÖBB-Chef vor allem daran messen wird, " welche Bedingungen er den Berufspendlern bieten wird und wie er mit den Bediensteten umgeht. Für die darf die Fahrt mit dem Zug zum Arbeitsplatz nicht zum Luxus werden"

Verwundert zeigt sich Dirnberger angesichts der bisherigen Leistungen vorm Waldes in Berlin - Personalreduktion, Verdoppelung des Verlustes, Rückgang bei Passagieren, Tariferhöhung - über die Zustimmung der Gewerkschaft zum neuen ÖBB-Chef. Das passt nicht zu den Transparenten "Unten wird es immer schlimmer, oben werden sie immer dümmer", die die Berliner Belegschaft gegen die Führung der Berliner Verkehrsbetrieben bei Versammlungen entrollt hatte.

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