LHStv. Onodi zum Internationalen Tag des Gesundheitsschutzes

Sicherheit der Arbeitsplätze und aktive Gesundheitsvorsorge stärken

St. Pölten, (SPI) - "Jeder zweite Arbeiter erreiche das gesetzliche Pensionsanfallsalter nicht, weil er vorzeitig wegen Invalidität oder Krankheit aus dem Berufsleben ausscheiden muss. Daraus wird offensichtlich, wie viel wir im Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und im Bereich der Gesundheitsvorsorge noch zu tun haben. Neue Gesundheitsinitiativen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Bevölkerung sind ebenso notwendig wie die ständige Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sowie eines Verbesserung des Service für die Patientinnen und Patienten", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi anlässlich des am 27. und 28. April stattfindenden Internationalen Tages des Gesundheitsschutzes.****

Neben der ständigen Suche nach Verbesserungen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz muss aber auch das Bewusstsein der Bevölkerung in Sachen Gesundheitsvorsorge geschärft werden. Die Österreicher sind leider beim Thema Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsbewusstsein "Nachzügler". Fast 70 Prozent der Österreicher glauben, dass man es großteils selbst in der Hand hat, wie es einem im Alter geht. Doch nicht immer werden gute Vorsätze in die Praxis umgesetzt: Derzeit nimmt etwa nur rund ein Viertel der Bevölkerung aktiv an der breiten Palette der Gesundheitsvorsorge teil, nur etwa die Hälfte der Menschen zeigt sich zumindest interessiert. Im Bewusstsein der Bevölkerung ist das Gesundheitssystem noch immer als eine Art von "Reparatur-Medizin" verhaftet, die erst dann in Anspruch genommen wird wenn es gilt, bereits auftretende Symptome zu heilen.

"Unsere Aufgabe als Gesundheitspolitiker muss es sein, die umfassende Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen, sichere Arbeitsplätze zu gewährleisten, gesundheitsgefährdende Einflüsse im Beruf so umfassend wie möglich auszuschalten und die Menschen dahingehend zu bewegen, ihr Leben so zu gestalten, dass die meisten Symptome und Krankheitsbilder rechtzeitig erkannt werden und so extreme Entwicklungen verhindert werden können", so LHStv. Onodi abschließend.
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